Zitate

Lies alles. Hör jedem zu. Vertrau niemandem, bis du es mit deinen eigenen Forschungen nachweisen kannst. Lerne, für dich selbst zu denken. Lerne, die Wahrheit für dich selbst zu finden, denn das ist die einzige Erlösung.

William Milton Cooper (6. Mai 1943 -5. November 2001)

Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe im Zusammenhang mit dem 2014 erlassenen Anti-Korruptionsgesetz. Nicht nur dass das Gesetz „wie schlechter Käse“ sei – „viel Luft, wenig Substanz“, sondern er beklagte auch das Desinteresse des angeblich mündigen Bürgers in politischen Fragen.

Die Bürger wollen von all diesen komplizierten Einzelheiten leider nichts Genaueres wissen. Sie lesen das Gesetz nicht, das für sie und in ihrem Namen gemacht ist. Sie finden es zu schwierig, obgleich sie zugleich bereitwillig und mit hohem Aufwand jede Art von Wissen aufsaugen, dessen Beherrschung ihnen Teilhabe an der gerade herrschenden Meinung oder Subkultur suggeriert. Sie jammern gerne über diese (selbst verschuldete) Unwissenheit und sind doch irgendwie stolz darauf, als offenbare sich in ihr eine Art von praktischer Lebensklugheit. Und streiten, zur Belustigung der Juristen, unablässig mit sich und der ganzen Welt um ihr angeblich „gutes Recht“.

Thomas Fischer in „Die Zeit“, 26.06.2014, S.8

Dr. Nicholas Butler erhielt 1931 den Friedensnobelpreis, war u.a. Präsident der amerikanischen Columbia Universität, Präsident der Milliarden schweren Carnegie-Stiftung und Präsident des Council on Foreign Relations (CFR). Von ihm stammt die Feststellung:

Die Welt zerfällt in drei Kategorien von Leuten: eine ganz kleine Zahl solcher, welche die Ereignisse in Auftrag geben; eine etwas größere Gruppe, die ihre Durchführung überwacht und dabei mitwirkt; und schließlich eine riesige Mehrheit, die niemals erfahren wird, was sich wirklich ereignet hat.

Zitat nach „Courrier du Continente“ Nr. 576 (März 2016), S.7

Karl Rove, war unter anderem Berater bei Präsident George W. Bush. Am 17.Oktober 2004 erklärte er im Magazin der New York Times:

Wir sind gegenwärtig ein Imperium, und wenn wir handeln, schaffen wir unsere eigene Realität. Und während ihr diese Realität studiert- bis ins Kleinste, sofern euch das gelingt- handeln wir schon wieder und schaffen weitere neue Realitäten, die ihr wiederum studieren könnt, und das ist die Art und Weise, in der die Dinge ablaufen. Wir sind die Akteure der Geschichte … und ihr, ihr alle, werdet immer bloß dabei stehenbleiben, zu studieren, was wir tun.

In seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ (Oktober 2014) lässt Udo Ulfkotte seinen Freund Peter Scholl-Latour, einer der aufrechten Journalisten Deutschlands, zu Wort kommen, der kurz vor seinem Tod sagte:

Paul Sethe, der ja ein ungemein konservativer Leitartikler war, und für die Welt und für die FAZ schrieb, hat mal vor vielen Jahren geschrieben:“Die Freiheit der Presse im Westen ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, die ihre Meinung publizieren“, inzwischen sind es keine 200 Leute mehr, inzwischen sind es nur noch 4 oder 5 Leute“.

Warren Buffet. Er sagte 2007 unverblümt folgendes:

Es gibt natürlich einen Klassenkampf, doch es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die ihn führt, und wir sind dabei, ihn zu gewinnen.“ (Warren Buffet, 2007)

Georg Christopher Lindenberg in: Aphorismen, Bemerkungen VI: Über Wissenschaft und Bildung.

Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal das Buch?

Aus dem Tao Te Ching des Laotse

Wer nicht mehr im Unergründlichen gründen kann, der lebe aus seines Herzens Ursprünglichkeit.
Wer seines Herzens Ursprünglichkeit verlor, der lebe aus der Liebe.
Wer nicht mehr liebend zu leben vermag, der handle wenigstens gerecht.
Wer selbst dies nicht mehr kann, der lasse sich von Brauchtum und Sitte bändigen.
Das Abhängigwerden von der öffentlichen Moral ist aber die unterste Stufe der Sittlichkeit, schon Ausdruck des Zerfalls.
Wer dann noch glaubt durch Verstandesbildung einen Ausgleich für die Herzensbildung schaffen zu können, der ist ein Tor.
Darum merke dir:
Der echte Mensch folgt seinem innersten Gesetz und keinem äußeren Gebot, er hält sich an den Quell und nicht an die Abwässer, er meidet diese und sucht immer das Ursprüngliche.

Wird fortgesetzt …

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