10 Falschaussagen zum Thema Klimawandel

10 Falschaussagen und eine Gleichung im Zusammenhang mit einem von Menschen verursachten Klimawandel

In der, zugegeben schwachen, Hoffnung, den einen Artikel zu landen, der mit diesem Hoax der menschengemachten Klimaerwärmung ein für alle Mal aufräumt, unternehme ich wieder mal einen weiteren aufklärerischen Versuch, indem ich mich auf nur 10 Falschaussagen beschränke, die in den Köpfen der von den unabhängigen Medien und Stiftungen berieselten Menschen umherspuken und zu einer Art modernen Mythos geführt haben. Viele weitere Argumente und einfach nachzuprüfende Fakten zum Thema gibt es für Interessierte in meinem letzten diesbezüglichen Versuch nachzulesen, der unter den Links zu finden ist.

Zuvor sei noch angemerkt, dass alles für saubere Energiekonvertierung spricht, bei der z.B. nur H²O als Abfallprodukt anfällt, dass wir dringend etwas gegen das Plastik in den Weltmeeren unternehmen müssen, und dass der strahlende Atommüll die Erde tausende Generationen lang erhalten bleiben wird, und, und, und …, dass aber der CO²-Gehalt der Atmosphäre von ca. 0.038% nur einen verschwindend geringen Anteil an einer Erderwärmung hat, so sie denn stattfindet.

Wie es zu dem Mythos kommen konnte, ist nur durch die von Medien geförderte Panikmache zu erklären, wie sie z.B. in einer Produktion des hessischen Rundfunks aus dem Jahr 1994 mit dem Titel Crash 2030 betrieben wird, und seltsamerweise sind auch allzuviele Politiker gewissermaßen geeicht, und/oder sie haben sich nie eingehend selbst mit dem Thema beschäftigt, oder sie folgen einer Agenda, von der bei ihrer Vereidigung nichts zu hören war.

Es gibt viel zu tun, leider müssen wir uns anscheinend zuvor durch eine Wust von Falschinformationen und Irrglauben kämpfen, bevor wir mit der eigentlichen Aufgabe beginnen können. Es folgen nun also Falschaussagen zum Thema eines angenommenen menschengemachten Klimawandels  – und was diesen Gerüchten entgegensteht.

Aussage gegen Fakten

  1. Wenn das Eis in der Arktis schmilzt, steigen die Meeresspiegel – das kann so nicht sein, denn das Eis am Nordpol ist schwimmendes Eis. Wenn es schmilzt, nimmt es nicht mehr Raum ein als im gefrorenen Zustand. Kann jeder mit einem Eiswürfel in einem Glas Wasser ausprobieren. Das Festlandeis in Grönland scheint bisher nicht bedroht, ganz sicher nicht der Eismantel über der Antarktis.

  2. Die Gletscher in den Alpen und im Himalaja schmilzen (bis 2035) – so stand in einem IPCC-Bericht von 2009 zu lesen. Ein Professor Schellnhuber (Übrigens: Hans Joachim Schellnhuber ist Berater der Bundesregierung. 1), „Klimapapst“ und Direktor des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung, durfte (vor der Veröffentlichung des Berichtes) noch im ZDF behaupten, dass er leicht ausrechnen könne, dass bei gleichbleibender Temperaturtendenz die Gletscher im Himalaja in 30-40 Jahren abgeschmolzen sein würden. Obgleich sich bald nach Erscheinen des Berichtes herausstellte, dass ein „Zahlendreher“ vorlag (in Wirklichkeit sollte im Bericht 2350 stehen), wurde die Behauptung so oft aufgegriffen, dass sie vielen Menschen verinnerlicht ist. Wie so oft, bleibt die erste Behauptung, und sei sie noch so falsch, im Gedächtnis der Gutgläubigen. Völlig unklar ist, wie Eis in einer Höhe von 6000-8000 m ü. M. überhaupt schmelzen soll, denn das würde einen so erheblichen Temperaturanstieg auf der Erde bedeuten, dass alle Schreckens-Prognosen des IPCC daneben wie eine Kindergartenfabel aussehen würden. Anders ist die Situation in den Alpen. Denn es gibt gewichtige Hinweise dafür gibt, dass beispielsweise das Eis in den Alpen mindestens um das Jahr 1500 herum sich schon einmal zurückgezogen hat, sodass der aktuelle Rückgang der Gletscher in den Alpen nicht einmal in der neueren Geschichte der Menschheit ein Novum ist. Analysen von Baumresten haben ergeben, dass auch zur Römerzeit Bäume wuchsen, wo später Gletscher kalbten.

  3. Die Vorhersagen des IPCC sind gesicherte Prognosen – falsch. Wie weiter unten noch erläutert wird, muss unbedingt verstanden werden, dass wir es mit Szenarien zu tun haben. In der ARTE-Sendung „Xenius“ vom 23.11.2009 wurde von nicht weniger als 20 verschiedenen Klimamodellen berichtet, die in ihren „Folgerungen“ z.T. drastisch von einander abweichen.

  4. Es ist bewiesen, dass das, was der Mensch der Atmosphäre zusätzlich an CO² zufügt, für eine Veränderung der Erdatmosphäre verantwortlich ist – gar nix ist bewiesen. Die Wissenschaftler wissen noch nicht einmal wie viele Kugeln im Spiel sind. Der Einfluss der Sonne, die Wolkenbildung und andere Faktoren sind immer noch nicht ausreichend erforscht und können somit rechtmäßig gar nicht für eine Beweisführung oder für „Prognosen“ herangezogen werden. Sie wissen schon, dass eine Gleichung mit mehr als drei Unbekannten nicht lösbar ist, oder? Noch schwieriger wird es, falls das überhaupt möglich ist, wenn die einzelnen unbekannten Faktoren nicht etwa statisch, sondern dynamisch sind und in Wechselwirkung zueinander stehen.

  5. Wenn die Temperatur auf der Erde um mehr als zwei Grad steigt, ist alles verloren und der „Klimawandel“ unumkehrbar – falsch! Es war schon wesentlich wärmer auf der Erde und Tiere und Pflanzen wuchsen anscheinend so kräftig, dass es Bäume gab, gegen die unsere heutigen Bäume wie Zwerge aussehen würden. Eine Ideal-Temperatur der Erde? Fehlanzeige. Die Idee des 2-Grad Zieles wurde übrigens vom oben erwähnten Klimapapst Schellnhuber vorangetrieben. Bereits Mitte 1977 hatte jedoch ein Wirtschaftsprofessor William D. Nordhaus von der Yale-Universität eine Grafik herausgegeben, auf der eine 2-Grad-Grenze eingezeichnet war.

  6. CO² ist das wichtigste „Treibhausgas“ – falsch. Wasserdampf ist mit so großem Abstand Vorsprung Sieger in dieser Kategorie, dass alle anderen Gase erst Jahre, wenn nicht Jahrhunderte später am Ziel ankommen.

  7. Der Treibhauseffekt ist gefährlich – natürlich nicht! Ohne Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde angeblich bei – 18 Grad. Nur aufgrund dieses Effektes erfreuen wir uns einer mittleren (in vielen Erdteilen angenehmen) Temperatur von 14,5 oder vielleicht auch 15,6 Grad, wobei vor einigen Jahren (in den 1990er Jahren) eine mittlere Temperatur von 16,6 Grad sogar noch für akkzeptabel gehalten wurde, ohne dass sich deswegen das Gros der Experten besondere Sorgen machte. Es gab jedoch Ausnahmen, wie im nächsten Punkt erläutert wird.

  8. Die mittlere Temperatur auf der Erde ist seit Beginn des Industrie-Zeitalters über die „Idealtemperatur“ von (ungefähr) 15 Grad Celsius geklettert, weswegen wir von einer gefährlichen Erwärmung sprechen müssen (und wir nähern uns somit bereits bedrohlich den zwei Grad des bekannten ehrgeizigen Zieles) – wieder falsch. Wie konnte dieser Eindruck nur entstehen, möchte man sich angesichts der Fakten fragen. Die aktuelle (2007) mittlere Temperatur betrug 14,5 oder 14,6 Grad. 2 Die Hauptverantwortlichen für die deutsche Urheberschaft einer politisch motivierten Mitteltemperatur sind laut den Recherchen, die in den nachfolgenden empfehlenswerten Videos nachzuvollziehen sind, die folgenden Herren Professoren, Doktoren (auch beides gleichzeitig und mehrfach) und Experten, die nun allesamt bei Schellnhubers Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung beschäftigt sind – Crutzen, Graßl, Hennicke, Schönwiese. Peinlich in diesem Zusammenhang ist, dass noch 1990 ein statistischer Mittelwert der globalen (satellitengestützten) Messungen von 15,5 Grad festgestellt wurde, welches also den Ausgangspunkt der 2-Grad-Grenze bildet. Was bleibt übrig von den globalen Klima-Kastrophenwarnungen, wenn der Mittelwert im Jahr 2007 ein Grad niedriger ist, als zu Beginn der Warnungen? Noch Fragen?

  9. Die Inseln in der Südsee versinken aufgrund des steigenden Meeresspiegels oder werden durch Tsunamis zerstört (die in der medialen Berichterstattung oft ebenfalls mit Klimawandel in Verbindung gebracht werden) – nun, einige Inseln versinken auch aus anderen Gründen. Die bekannten Inseln, die versinken, sind Opfer des Abbaus von Sand oder der Kontinental-Drift, weswegen sie manchmal auch wieder aufsteigen. Und Erdbeben, als Ursache von Tsunamis, haben nun mal rein gar nichts mit CO² zu tun. Wussten Sie, dass die Höhe des Meeresspiegels variiert (was nichts mit Ebbe oder Flut zu tun hat)?

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  10. Werden die tropischen Wirbelstürme immer extremer aufgrund vom Klimawandel? – Negativ, bzw. der Zusammenhang lässt sich aufgrund ungenügender Daten nicht herstellen, die Anzahl soll wohl nicht gestiegen sein, bzw. es sind Zyklen festzustellen. Tatsache ist, dass die Versicherungen heutzutage bei Katastrophen mehr berappen müssen als früher, da mehr Vermögen vorhanden ist, das beschädigt oder vernichtet werden kann, und/oder weil sich immer mehr Menschen aufgrund des Bevölkerungsdrucks in Gebieten ansiedeln, die früher als ungeeignet angesehen und somit gemieden wurden.

Nach allem, was ich weiß, geht´s den Eisbären einigermaßen gut, Pinguine erfreuen sich bester Gesundheit, wenn sie nicht gerade in von Öl- und anderen Giftstoffen verseuchten Gewässern herumschwimmen, einen schönen Gruß von den Robben, denen geht´s den Umständen entsprechend, sie würden sich nur weniger quecksilber- und plastiverseuchten Fisch wünschen. Die Menschen in China hingegen melden z.B., dass sie jetzt den Hals, bzw. die Nase voll haben vom Feinstaub, und dass ihnen das CO² nicht wirklich Probleme bereitet.

Die großen Gewinner sind die Versicherungsanstalten, die einen Anstieg der Prämien rechtfertigen können, die in den meisten Ländern immer noch nicht abgeschriebene Atom-Industrie und viele Stiftungen, Forschungseinrichtungen und andere durch die desinformierte Öffentlichkeit finanzierte Einrichtungen profitieren. Gleichsam am Rande profitiert auch die grüne Energiegewinnung, die wirklichen Innovationen auf dem Gebiet der Energieerzeugung stagnieren indessen seit Jahrzehnten, oder sie werden der Öffentlichkeit vorenthalten.

Der „Treibhauseffekt“

Ein Professor namens Stefan Rahmstorf erklärt hier, wie der Treibhauseffekt zu berechnen ist. Daraus folgt ein Auszug:

    Die Temperatur der Erde ist Ergebnis eines Strahlungsgleichgewichts: einerseits kommt kurzwellige Sonnenstrahlung bei uns an, andererseits strahlt die Erde langwellige Infrarotstrahlung ab. Jeder Körper gibt Strahlung ab – je wärmer er ist, desto mehr (Stefan-Boltzmann-Gesetz). Die Erde erreicht dabei gerade die Temperatur, bei der ankommende und abgegebene Strahlung sich ausgleichen.

    Setzt man die ankommende Sonnenstrahlung (abzüglich des reflektierten Anteils von 30%) in die Stefan-Boltzmann-Gleichung ein, so ergibt sich für die Erde bei einer Temperatur von -18°C ein Strahlungsgleichgewicht. Die Oberflächentemperatur der Erde ist aber im Mittel +15°C.

Der Grund, warum es dennoch wärmer ist, sei (überwiegend) aus absorbierenden und reflektierenden Eigenschaften von Wasserdampf und CO²-Molekülen herzuleiten.

[…] Wasserdampf und CO2-Moleküle absorbieren einen Teil der von der Erde abgegebenen Strahlung, und strahlen dann selber die Energie wieder in alle Richtungen ab. Ein Teil der Strahlungsenergie kommt damit wieder auf die Erde zurück.

[…] Der Mensch hat durch die Anreicherung der Atmosphäre mit Spurengasen (vorallem CO2) den an sich lebenswichtigen Treibhauseffekt um ca. 2% (bezogen auf die Strahlungswirkung in W/m2) verstärkt – man spricht hier vom „anthropogenen“ Treibhauseffekt, der nun zum natürlichen Treibhauseffekt hinzukommt.

[…] Etwa 66 % des natürlichen Treibhauseffekts, der seit Jahrmillionen die Erde bewohnbar hält, wird von Wasserdampf verursacht, 29 % von CO2.

Der Mensch hätte den CO²-Gehalt der Atmosphäre bereits um 30% erhöht, ist zu lesen. Die Zahlen zusammengefasst: Der Mensch hat laut Prof. Rahmstorfs Angaben die Strahlungswirkung aufgrund der Anreicherung der Atmosphäre mit Spurenelementen in W/m² um 2% verstärkt. Etw 29 % des Treibhauseffektes wären auf CO² zurückzuführen. Der Anteil an CO² in der Atmosphäre beträgt ungefähr 0,038 %. 30 % von 0,038 ergibt 0,0114  entsprechend dem menschlichen Ausstoß.

Der Beitrag des Menschen zur CO² Bilanz beträgt also 0,0114% auf die Gesamtmenge der Gase in der Atmosphäre berechnet. Die Zunahme von 0,0114% CO² in der Atmosphäre hättte demnach (lt. Prof. Rahmstorf) den Effekt, die Strahlungswirkung um 2% in W/m² zu verstärken.

Weil man ausgerechnet hat, dass der Treibhauseffekt für eine Temperaturerhöhung von 33 Grad Celsius sorgt (von – 18 nach der Stefan-Bolzmann-Gleichung auf 14,8 Durchschnittstemperatur, die heute behauptet wird), kann man auch ausrechnen, um wieviele Grade es aufgrund der Aktivitäten der Menschen wärmer geworden ist. 2% von 33 Grad ergibt einen Temperaturanteil von ungefähr 0,7 Grad Celsius, welcher nach dieser Rechnung auf den menschlichen Ausstoß an CO² zurückzuführen ist. Ein wirklich erstaunlicher Effekt.

Endlich scheine ich der freien Energie auf der Spur zu sein. Man muss nur eine winzige Menge CO² in einem Treibhaus freisetzen und schon erhöht sich die Temperatur. Auf was warten wir noch? Wann kommt das CO² Kraftwerk?

Schon immer hat mich gewundert, dass ein Gas, welches zu Recht als Spurenelement bekannt ist, so einen immensen Einfluss auf die Oberflächentemperatur der Erde haben kann, habe mich aber zunächst damit abgefunden – bis ich mich mit genauer mit den Zahlen zu beschäftigen begann.

Dann stieß ich auf die Stefan-Bolzmann-Gleichung, welche wie oben zitiert immer wieder bei der Berechnung der Oberflächentemperatur der Erde herangezogen wird und war zunächst schwer beeindruckt ob der Wissenschaftlichkeit der Berechnung.

Stefan-Boltzmann-Gleichung

Wikipedia:

Jeder Körper, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt, gibt Wärmestrahlung an seine Umgebung ab. Ein Schwarzer Körper ist ein idealisierter Körper, der alle auf ihn treffende Strahlung vollständig absorbieren kann (Absorptionsgrad = 1). Nach dem kirchhoffschen Strahlungsgesetz erreicht daher auch sein Emissionsgrad ε den Wert 1, und er sendet die bei der betreffenden Temperatur maximal mögliche thermische Leistung aus. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt an, welche Strahlungsleistung P ein Schwarzer Körper der Fläche A und der absoluten Temperatur T aussendet. Es lautet

P=\sigma \cdot A\cdot T^{4}

mit der Stefan-Boltzmann-Konstanten σ. Die Strahlungsleistung eines Schwarzen Körpers ist also proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur: Eine Verdopplung der Temperatur bewirkt, dass die abgestrahlte Leistung um den Faktor 16 ansteigt. Dieses Gesetz wird deshalb auch als „Boltzmannsches T-hoch-vier-Gesetz“ bezeichnet.

Ja, man kann die Gleichung im Experiment nachvollziehen, sie ist gültig und bewiesen. Allerdings gibt es einen kleinen Haken, wenn man die Gleichung auf die Bedingungen anwenden will, welche auf der Erde herrschen. Die S-B-Gleichung bezieht sich auf einen idealisierten schwarzen Körper. Hier sind also zunächst alle möglichen Abzüge für die Absorbierung und Abstrahlung der Wärmestrahlung anzusetzen. Eine sicherlich schwierige Rechnung, wenn auch nicht unmöglich. Man hat sich auf etwa 30% Wärmestrahlung geeinigt, welche die Erde abstrahlt.

Falsch wird die Rechnung erst, wenn man sich mit den Bedingungen, unter denen entsprechende Experimente und Messungen durchführt, auseinandersetzt. Im Experiment wird ein Objekt, z.B. eine Kugel, von allen Seiten gleichzeitig erwärmt. Das Testobjekt befindet sich in einem thermischen Gleichgewichtszustand. Die Erde wird jedoch immer nur auf einer Hälfte von der Sonne angestrahlt, was eindeutig den im Experiment geforderten Bedingungen widerspricht.

In einer Mitteilung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft Nr.3/2016 mit dem Titel „A short Note about the natural Greenhouse Effect“ untersucht Ulrich O. Weber die Frage, ob die Stefan-Boltzmann-Gleichung bei der Berechnung eines Treibhausgaseffektes überhaupt in der bisher üblichen Weise herangezogen werden kann und kommt zu folgendem Fazit:

The common model for the natural greenhouse effect (“Approach B”) from averaging the hemispherical solar forcing over the entire sphere of the Earth in the Stefan-Boltzmann black-body calculation has been disproved. Firstly, this model violates the steady-state condition of the S-B law through an implicit inclusion of the night-side cooling of the Earth. Secondly, its commonly given result does not account for the fraction of direct solar forcing of the Earth’s atmosphere resulting in an even lower calculative black-body temperature as commonly quoted.

 

Gegen das herkömmliche Modell für den natürlichen Treibhauseffekt sprechen also zwei Gründe. Erstens verletzt das Modell die Bedingung des thermischen Gleichgewichtes, durch die implizite Einbeziehung der nächtlichen Abkühlung der Erde. Zweitens bezieht das Modell nicht den Verlust der Wärmestrahlung durch Brechung in der Erdatmosphäre mit ein, was zu einer noch niedrigeren berechneten Temperatur des Schwarzen Körpers führen würde, als allgemein zitiert.
Die Studie kommt also zu dem Schluss, dass der konventionelle Ansatz für die Berechnung der Schwarzkörpertemperatur der Erde durch einen schlüssigen physikalischen Gegenbeweis widerlegt wurde und damit auch der dadurch definierte „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“.

Die mittlere Oberflächentemperatur

Es ist eine tolle Sache, wenn man die mittlere Oberflächentemperatur der Erde, wie auch immer, aus einer Formel herleiten kann. Aber was war eigentlich zuerst da, die Formel oder die Messergebnisse? Es ist die Formel. Durch die oben zitierte Studie angeregt, fragte ich mich nun wieder mal, ob die Berechnung der mittleren Oberflächentemperatur der Erde wirklich durch die Messergebnisse bestätigt werden, also: Wo stehen die Messstationen, wann wird gemessen, sind die Messergebnisse wirklich korrelierbar und wie werden sie ausgewertet?

Wird tagsüber gemessen oder auch nachts, stündlich oder in Intervallen, bezieht sich die Durchschnittstemperatur auf Wochen oder auf Jahre? Bekannt ist das Beispiel einer Verfälschung der Messwerte einer Artkis- oder Antarktis-Station. Regelmäßig stieg die Temperatur einer Messstation für einen kurzen Zeitraum um mehrere Grad an, bis dieser Umstand jemandem auffiel, der herausfand, dass ein Wartungstechniker alle paar Monate mit seinem Snowmobil und laufendem Motor neben der Messeinrichtung parkte und dadurch die Umgebungstemperatur erheblich anstieg. Bekannt ist auch, dass Messstationen, die früher einmal in ländlichen Gebieten standen, heute genausogut neben einem industriellen Abwasserkanal oder in der Einflugschneise eines Flugplatzes stehen können.

Es gibt jedoch noch einen weiteren Umstand, welcher die Messwerte seit den 1990er Jahren nach oben treiben könnte. Denn bis 1990 gab es viel mehr Messstationen als danach. Im neuen Video von Klimamanifest von Heiligenroth (ab 47:13) zeigt ein Nobelpreisträger bei einem Vortrag in Lindau eine Karte, auf welcher die Messstationen eingezeichnet sind.

Die größte Dichte der Messstationen befindet sich in einem Gebiet, der zwischen dem 30. und 60. Breitengrad liegt und zufällig die USA, Europa, Russland und China umfasst. Südlich davon, gibt es immer weniger Stationen, während das Geld am Südpol knapp wurde und für nur noch gerade mal 8 Stationen reichte.

Professor Dr. Werner Kirstein präsentiert (anschließend im Video) eine Karte von 1976, auf der weltweit etwa 6.500 Messstationen eingezeichnet sind, welche er mit einer Karte von 1997 vergleicht. Und nun kommt die Überraschung: Es sind weniger geworden! 1990 seien zum Nachweis der globalen Erwärmung sehr viele Stationen in ländlichen Regionen, Höhenlagen und in höherer geographischer Breite aus der statistischen Analyse entfernt worden. Laut Prof. Kirstein wurden die Messstationen etwa halbiert. Übrig blieben überwiegend Stationen in wärmeren Bereichen und in städtischen Gebieten. Könnte es etwa deswegen wärmer geworden sein, weil Meldungen von kälteren, weil ländlichen Regionen weniger repräsentiert werden? Hoppla, gebe ich etwa häretisches Gedankengut wieder?

Die neue Klima-Religion und ihre Häretiker

Es gibt eine unheilvolle Verquickung zwischen maßgeblichen Journalisten, Sendern, Medien, den Verfechtern einer CO²-freien Welt und dem UN-Klimarat. Guter Rat ist teuer, heißt es, die Rechnung (auch für schlechten Rat) bezahlen Sie und ich.

Ansichten, welche einen Zusammenhang zwischen vom Menschen verursachten CO² und einer Klimaerwärmung kritisch betrachten, werden in den unabhängigen Medien nicht repräsentiert. Wer die Klimathesen anzweifelt, wird als Klimaleugner oder Klimaskeptiker in die Ecke gestellt – ein möglicherweise tatsächlich stattfindender kleiner Klimawandel wird perfide mit dem an sich harmlosen, natürlich vorkommenden Gas CO² und einer Lüge über dessen Gefährlichkeit verbunden. Jeder, der nun diesen Zusammenhang mit voller Berechtigung anzweifelt, wird wie ein Häretiker im Mittelalter behandelt. Ist das eine Art Neo-Inquisition oder erleben wir gerade die Schaffung des Wahrheitsministeriums?

In einem größeren Zusammenhang könnte man die Forderung nach einer CO²-freien Gesellschaft im Zusammenhang mit einer Wandlung hin zu einer digitalen Wirtschaftsmacht verstehen, womit die industrialisierten Länder die ärmsten Entwicklungsländer abermals abhängen und in Abhängigkeit halten werden. Wir sehen quasi den Versuch einer digitalen virtuellen Kolonialisierung. Die Peitsche wurde durch das Finanzsystem ersetzt, die Ideologie wird durch Leute wie den Klima-Papst und das IPCC vertreten.

Völlig unbeachtet bleibt die Erforschung alternativer und womöglich gar freier Energien, ein Thema das in einem anderen Artikel behandelt werden soll. Zuletzt bleibt eine Frage momentan noch unbeantwortet:

Cui Bono (wenn eine postfaktische Ideologie zu einer Weltreligion wird)?

 

Quellen u.a.: Unbequeme Wahrheiten …

1https://www.youtube.com/watch?v=zIUwtbEpdYw&index=2&list=PLdpbkJ-lqRilBvNtzbHHxfezn7xK-Uro_&spfreload=10

Gönnen Sie sich auch die weiteren Folgen, es gibt eine Playlist …

Ein neues Video von „Das Klimamanifest von Heiligenroth“ ist hier zu finden. Die Berechnungen zur Stefan-Bolzmann-Gleichung werden in „Der natürliche Treibhauseffekt“ unserer Atmosphäre beruht auf einer Fehlberechnung von Uli Weber auf http://kaltesonne.de/wp-content/uploads/2017/01/treibhauseffekt.pdf verständlich besprochen.

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