False Flags

Angriff unter falscher Flagge – das Geschäft mit dem Lügen

Angriff unter falscher Flagge – Definition:

Ein schreckliches, vorsätzlich herbeigeführtes Ereignis, das dazu verwendet wird, einen politischen Feind zu diskreditieren und das als Prä-Text für einen Kriegsbeginn verwendet wird, oder um drakonische Gesetze im Namen der Nationalen Sicherheit einzuführen.

Historisch belegte Beispiele für unredliches Handeln von Regierungen auch in demokratischen Systemen gibt zur Genüge. Oft genug stand dabei die Absicht im Vordergrund, die öffentliche Meinung in eine Richtung zu drängen und die gewünschten Maßnahmen durchzusetzen. Gelegentlich wurden Führer missliebiger Staaten oder Oppositionelle, die sich weder durch Erpressung noch durch Bestechung beugen lassen wollten, auch direkt eliminiert.

Aus irgendeinem Grund glauben wir, dass uns die Medien die Wahrheit berichten. Das tun sie auch meistens, irgendwie. Andererseits spielen sie auch eine große Rolle bei der Verfälschung der Wahrheit, ganz besonders dann, wenn es darum geht, die eigenen Geldgeber, die Regierung, kurz gesagt, die Mächtigen nicht bloß zu stellen.

Dies gilt definitiv, wenn Angriffe auf fremde Länder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen durchexerziert werden. Die Taktik ist schon seit Urzeiten eine beliebte Vorgehensweise, um das Volk in einen Krieg zu ziehen, den Verteidigungshaushalt zu erhöhen, oder andere Massnahmen durchzusetzen, mit welchen das Volk ohne diese Irreführung nicht einverstanden wäre.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass derartige Massnahmen keineswegs nur auf die Vergangenheit beschränkt sind, sondern dass diese perfide Taktik sich nach wie vor großer Beliebtheit in bestimmten, einflussreichen Kreisen erfreut. In den „Säulen der Matrix“ bin ich auch auf dieses Beispiel der Manipulation der Menschen eingegangen, es folgen Auszüge daraus.

Eine unvollständige Liste

Um nur einige Beispiele zu nennen, folgt eine unvollständige Auflistung von Fällen, in denen Regierungen, Geheimdienste oder andere Interessengruppen gefälschte Beweise und inszenierte Angriffe auf die eigenen Truppen, Einheimische oder Verbündete zum Vorwand für einen Kriegseintritt nahmen. Einen Krieg vom Zaun zu brechen scheint in meinen Augen kaum die beste Möglichkeit zu sein, im Sinne und zum Wohle des Volkes zu regieren.

Der Irak-Krieg 2003

wurde unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (die nie gefundenen Massenvernichtungswaffen) von den Amerikanern begonnen.

Amerikas Eintritt in den Vietnam-Krieg aufgrund des Tonkin-Zwischenfalls

Sogar der Spiegel schreibt:

„Denn mit der „Maddox“, die angeblich von Torpedos angegriffen wurde, begann der Krieg in Vietnam und damit die größte Katastrophe, in die Amerika jemals getaumelt war. …

Dabei hatte es die Torpedo-Attacke auf die „Maddox“ nie gegeben, fanden Historiker schon in den achtziger Jahren heraus. Der Zerstörer hatte sich vielmehr ein Seegefecht mit imaginären Schnellbooten geliefert – und einen eigenen Peilstrahl, der vom Ruderblatt mehrmals zurückgeworfen wurde, als Feind-Torpedos fehlgedeutet. In Washington aber behauptete Präsident Johnson, „im Golf von Tonkin treiben unsere Jungs im Wasser“. Johnson ordnete „Vergeltung“ an und ließ erstmals Nordvietnam, das Reich des Revolutionsführers Ho Tschi-Minh, mit Bomben belegen. [Der Spiegel überrascht weiter mit der folgenden Vermutung, Anm. des Autors]…

Blaupause für den Irak-Krieg? Nun aber werden Parallelen zum Krieg im Irak gezogen, die das Geschehen im Golf von Tonkin plötzlich wieder interessant machen. Denn in beiden Fällen spielten Behauptungen der Geheimdienste eine Rolle, die in sich zusammenbrachen wie ein Kartenhaus, trotzdem aber zur Begründung eines Kriegs herangezogen wurden.“

Angriffe vom 11. September 2001

Wenn man weiß, dass auch die Angriffe vom 11. September 2001 nicht ohne Mitwirkung von höchsten Regierungsstellen und mit aktiver Beteiligung von einem oder mehreren Geheimdiensten haben stattfinden können, dann sind auch die Angriffe auf Afghanistan 2001 durch nichts gerechtfertigt und die Attacken vom 11. September sind als False Flag Operation einzustufen. Folgende Beobachtungen erhärten die These.

1. Die Flugzeuge konnten nicht von ungenügend ausgebildeten Piloten derart perfekt manövriert werden (mehr dazu hier). Es spricht einiges für ferngesteuerte, umgebaute Flugzeuge. Auf den Videoaufnahmen ist auf der Unterseite des zweiten Flugzeugs ein zusätzliches Triebwerk zu erkennen, das nicht zur Standardversion der angeblich verwendeten Linienflugzeugen gehört.

2. Drei Hochhäuser stürzten an jenem Tag angeblich aufgrund von Feuer in Freifall-Geschwindigkeit in sich zusammen. Etwas, das noch nie zuvor geschehen war und das nicht möglich ist, ohne entsprechende Präparierung der Gebäude oder die Anwendung einer nicht bekannten Waffe, die in der Lage ist, Gebäude buchstäblich zu pulverisieren (mehr über die Konsequenzen dieser simplen Erkenntnis an anderer Stelle).

Der Gleiwitz-Zwischenfall 1939

In den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen (die übrigens einmalig waren in ihrer Art und die man aus nobleren Gründen als den damaligen wieder aufleben lassen sollte, um die heutigen Kriegsverbrecher zur Verantwortung zu ziehen – das Internationale Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag ist völlig unzureichend) gab ein SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks zu Protokoll, dass er im Auftrag von Heydrichs und Müller, also der SS-Führung, Feindseligkeiten gegenüber Deutschland von Polen aus vorgetäuscht hatte, um für einen Kriegsgrund gegen Polen zu sorgen. Dies klingt plausibel, um so mehr, als es zur damaligen Zeit innerhalb des Polnischen Reiches tatsächlich eine starke anti-deutsche Strömung gab, vielleicht glaubten es sogar die Polen selbst.

Der Artillerie-Angriff auf Mainila 1939

Die Sowjet-Union beschießt ein eigenes Dorf an der finnischen Grenze und schiebt den Finnen die Schuld zu, um einen Grund zu haben, diverse Nicht-Angriffspakte zu brechen und selbst einen Krieg loszutreten. Dies schrieb Nikita Kruchtschow Jahre später.
Stalin befahl 1940 die Ermordung von 22.000 polnischen Offizieren, was zum Katyn-Massaker führte, für das die Nationalsozialisten verantwortlich gemacht wurden.

Operation Northwoods 1962

In Operation Northwood sollte ein Szenario erschaffen werden, mit welchem Kuba als Aggressor dargestellt werden konnte, um einen Anlass für eine militärische Besetzung der Insel zu kreieren. Dieses Szenario schloss die Vortäuschung eines Abschusses einer Passagiermaschine mit ein. Schon damals wurde der Einsatz einer Drohne erwogen.

operation-norhwood

http://www.bibliotecapleyades.net/archivos_pdf/operation_northwoods.pdf

USS-Liberty 8. Juni 1967

(Video von Alex Jones auf englisch)

Der Angriff auf die USS-Liberty durch Israel sollte Ägypten in die Schuhe geschoben werden, und als Vorwand genutz werden, in den Mittleren Osten einzudringen und diesen zu besetzen. Während des Sechs-Tage-Krieges von 1967 wurde der Aufklärer in internationalen Gewässern vor der Halbinsel Sinai von israelischen Kampfjets und Torpedo-Booten angegriffen. Trotz eines Torpedotreffers geht das Schiff während des mehrstündigen Angriffes nicht unter. Als ein sowjetisches Schiff auftaucht, ziehen die Israelis wieder ab. Dem Kommandeur eines sich in der Nähe befindlichen Flugzeugträgers USS-Saratoga wurde von US-Präsident Johnson und/oder seinem Verteidigungsminister Robert McNamara anscheinend ausdrücklich untersagt, dem bedrängten Schiff zu Hilfe zu kommen.

Eine Rettungsaktion wurde abgebrochen, als Präsident Johnson, bzw. Robert McNamara erfuhr, dass nicht die Ägypter das Aufklärungsschiff angriffen, sondern die Israelis, und erst nach 16 Stunden kamen Rettungskräfte zum immer noch dahin dümpelnden Wrack der USS-Liberty. 34 Tote und mindestens 134 Verletzte waren die Folge. Der Plan trägt den mentalen Stempel der Operation Northwoods – er ist Ausdruck des imperialen Anspruches des militärisch-industriellen Komplexes in den USA, der keine Gelegenheit für einen profitablen Krieg ungenutzt verstreichen lassen kann, wenn nicht sogar aktiv auf Konfliktverschärfung hinarbeitet – seit mehr als 50 Jahren.

Die Terror Welle in Italien während der 70er Jahre

Nach neueren Erkenntnissen wurde 1980 wahrscheinlich auch das Bologna Attentat 1980 im Rahmen einer „Operation Gladio“ genannten Aktion, also von oder mit Hilfe der NATO, durchgeführt.

Ende der 60er Jahre und während der 70er fanden in Italien eine Reihe von z. Teil verheerenden Anschlägen statt, 1980 war das Oktober-Fest Attentat in München und von 1982 -1985 erlebte Belgien eine Terror-Welle.

Die Terror-Welle in Italien wurde den Roten Brigaden zugeschoben, mindestens ein Angeklagter gestand zwar die Planung und Durchführung von Anschlägen und Entführungen, besteht aber darauf im Auftrag höherer, sprich staatlicher Stellen gehandelt zu haben. Bei der Untersuchung eines Anschlages 1972 in Italien, bei dem drei Carabinieri getötet wurden, kam dann tatsächlich eine Verbindung zum italienischen Geheimdienst zu Tage – und zu einer Operation, die in Italien „Gladio“ genannt wurde.
Investigative Journalisten haben einige Indizien gefunden, die zumindest eine theoretische Verbindung zwischen all diesen Attentaten herstellt. Es sind dies die verwendete Munition bzw. der Sprengstoff, die bei allen diesen Anschlägen NATO-Beständen entstammen soll.

Die NATO hatte in Vorbereitung auf einen unglücklichen Verlauf des „Kalten Krieges“ die Operation „Stay Behind“ ins Leben gerufen. In den verschiedensten europäischen Ländern wurden Versorgungslager und Depots eingerichtet und einheimische „Schläfer“ rekrutiert und ausgebildet.

Dass man in Deutschland auch gerne mal schon militärisch ausgebildetes Personal nahm, wie z.B. einige Nazis, sollte eigentlich klar sein. Doch als der Russe nicht kam, trat der zweite Punkt auf der Charta von Operation „Stay Behind“ in den Vordergrund. Man wollte nämlich auch die interne, d.h. nationale Gefahr des Kommunismus in den Ländern des Westblocks bannen. Denn, wenn z.B. ein Land wie Italien, eine kommunistische Partei an die Regierung käme, wären natürlich die Geheimnisse der NATO-Strategie gegen die Sowjetunion in Gefahr gewesen.Dies galt es mit allen Mitteln zu verhindern.

1990: Die Story mit den irakischen Soldaten, die in Krankenhäuser eindrangen und Babys aus Brutkästen herausreißen.

Ein Mädchen, 15 Jahre alt, schildert mit (beinahe) Tränen erstickter Stimme, wie sie diese Gräueltaten mit ansah. Das war als Saddam Hussein, ein wenig leichtsinnig, in Kuweit einmarschiert war. Es stellte sich heraus, dass die junge Frau die Tochter eines kuweitischen Botschafters und Angehörige der Königsfamilie war, die von einer PR- Firma darauf trainiert worden war, diese Geschichte vor einem halboffiziellen Komitee darzubieten, um die amerikanische Öffentlichkeit zu einem Krieg gegen Saddam zu mobilisieren.

Eine kleine Zusammenfassung – Beispiele von Angriffen unter falscher Flagge mit dt. Untertiteln, u.a. Operation Northwoods und die Brutkastenlüge.

Kuweit engagierte die damals weltweit größte PR-Firma Hill & Knowlton, die für mehr als 10 Millionen Dollar ganze Arbeit leistete. Doch nebenbei engagierten die Kuweitis auch noch mindestens 20 andere PR-, Anwalts- und Lobbyisten-Firmen, die im Chor sangen und die amerikanische Öffentlichkeit u.a. mit solchen Darbietungen weichkochte. Bush und jeder andere, der das Militär mal wieder Geld verpulvern lassen wollte, beschwor in den nächsten Wochen die frei erfundene Geschichte des Mädchens, bzw. der PR-Firmen. Letztendlich war es diese Geschichte, noch mehr als die Dämonisierung Saddams, mit der Bush die Zustimmung der sogenannten Öffentlichkeit für die Mobilmachung errang.

Wird fortgesetzt …

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