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Bild mit freundlicher Genehmigung von Uli Olschewski www.ulo-comics.de

Eine Untersuchung der Attentate vom 11.09.2001 in historisch-philosophischem und gesellschaftskritischem Kontext

Ist es ein Sachbuch, ein Geschichtsbuch oder ein Handbuch für das 21. Jahrhundert? „Ein Buch wie dieses habe ich noch nie gelesen.“ Der Autor

I – Einleitung

Dieses Buch ist ursprünglich aus Recherchen über die Attentate vom 11. September 2001 in den USA entstanden, zu denen ich mich aufgrund der nicht haltbaren offiziellen „Theorie“ genötigt sah. Erst in den letzten Monaten des Jahres 2015 wurde allmählich klar, dass ich angesichts der Fülle von Informationen, die ich täglich verarbeitete, eine Art Logbuch führen musste, um nicht gänzlich den Faden (und den Verstand) zu verlieren.

Mehrere Titel für dieses Buch gelangten im Laufe der Zeit in die engere Auswahl, nicht zuletzt „Mein Kampf“. Einer anderer war „Über die Verschwurbelungen der Matrix und die Auswirkungen auf die Wirklichkeit“. Es dauerte ein Weilchen, bis ich erkannte, dass auch mit diesem Titel nicht viel herzumachen ist, selbst wenn er durchaus treffend gewesen wäre. Was unter Verschwurbelung zu verstehen ist? Wenn Sie es schaffen, dieses Buch zu Ende zu lesen, werden Sie, unabhängig davon, ob Sie sonst Nutzen aus der Lektüre ziehen können, herausgefunden haben, was unter Verschwurbelung zu verstehen ist.

Mit der Zeit veränderten meine Recherchen ihren Charakter und wandelten sich von der ursprünglichen „Kriminalermittlung“, mit der ich einmal begonnen hatte, zu einer eher psychologischen und historischen Untersuchung. Ich wollte das größere Bild verstehen.

Es entstand der Versuch einer philosophischen Einordnung unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund der „False Flag“ Attentate von 2001. Sie lesen richtig! Die Massenmorde vom 11. September 2001 waren Attentate unter falscher Flagge. Was genau damit gemeint ist, werden Sie in diesem Buch erfahren. Und noch etwas wird klar werden: Diese Aussage ist beweisbar und eine der leichteren Übungen, mit denen Sie in diesem Buch konfrontiert werden.

Denn aufgrund meiner Recherchen lernte ich alsbald ein Phänomen kennen, das sich folgendermaßen beschreiben lässt: Wenn Menschen über zu wenige Informationen zu einem Thema verfügen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden, neigen sie dazu, sich einer Mehrheitsmeinung anzuschließen. Urplötzlich befand ich mich in einer Außenseiterposition, da ich bei diesem Thema nicht die Mehrheitsmeinung vertrat.

Das eben beschriebene „Phänomen“ selbst ist hingegen nicht neu und gut erforscht. Entsprechende psychologische Testreihen führten zu weiteren wertvollen Erkenntnissen über den Vorgang der Meinungsbildung, die mich noch beschäftigen sollten, da sie unverzichtbar sind für das Verständnis unserer Gesellschaft. Zu verstehen, wie die „öffentliche Meinung“ gebildet wird, erschien mir bald wichtiger als die Aufklärung der Rätsel und Ungereimtheiten von 9/11, denn nach und nach wurde klar: wenn man den Mechanismus der Meinungsbildung versteht, dann ist es nicht weit bis zu der Einsicht, dass diese Meinung nicht unbedingt etwas mit der eigenen Meinung zu tun hat, jedenfalls nicht zwingend – und noch weniger mit der Realität. Die Psychologen fanden folgendes heraus:

Zu Beginn des Meinungsbildungsprozesses wird sich ein Mensch zunächst noch unsicher darüber sein, wie er ein Thema einzuschätzen hat. Er wird sich „neutral“ dazu verhalten. Doch dies ändert sich im Laufe der Zeit. Wie sich die Meinung eines Menschen verändern kann, zeigten die Forschungen – denn Testpersonen gaben ihre anfängliche neutrale Einstellung zu einem Thema im Laufe des Experimentes auf, um sie zugunsten der Meinung oder Erklärung zu ändern, die am häufigsten propagiert wurde. Sie hielten die häufig wiederholte Erklärung schließlich für die wahrscheinlichste.

D.h. Im Klartext: Wenn eine Erklärung ständig wiederholt wird, neigt der Einzelne dazu, diese Erklärung für wahrscheinlicher zu halten als andere, weniger häufig propagierte Erklärungen. Da wir gleichzeitig dazu neigen uns der Mehrheitsmeinung anzuschließen, wenn wir über zu wenig Informationen verfügen um ein Thema einschätzen zu können, ergibt sich daraus eine Art „Rück-Kopplungseffekt“. Alternative Erklärungen werden mit dem Stempel „unwahrscheinlich“ versehen und als Erklärungsmodell ausgeschlossen. So entsteht auch unsere „öffentliche Meinung“ – indem ein Thema vorgegeben und anschließend ständig über die Medien wiederholt wird.

Einige Überlegungen zu „Verschwörungen“

Unter einer Verschwörung versteht man, wenn sich eine Interessengruppe mehr oder weniger im Geheimen verabredet, um einen geheimen Plan zu verfolgen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass öffentliche Zusammenkünfte von Gleichgesinnten, die ihre Ziele ebenso öffentlich verkünden, per Definition keine Verschwörungen sein können. Doch die Wirklichkeit könnte nicht weiter von dieser Vorstellung entfernt sein. Wie kann das sein?

Jeder, der weiß wie die Menschen „ticken“ und die Medien in der Hand hat, kann die Meinung der Menschen durch einfache Wiederholung desselben Themas in mehreren Variationen bestimmen. Diese Konstellation lässt sich treffend als „Meinungsmonopol“ beschreiben. Falls hinter diesem sichtbaren Meinungsmonopol andere Gruppen oder Monopole (und damit „unsichtbare“ Interessen) stehen, wüsste derjenige, der beeinflusst wird überhaupt nicht mehr, wer ihn beeinflusst und warum. Genau das ist aber der Fall. Seltsamerweise ist mir noch kein treffenderer Begriff eingefallen, der die Sache umschreibt, als „Verschwurbelung der Matrix“. Noch dazu „musste“ ich ein ganzes Buch, bzw. mehrere Teile schreiben um der Eleganz dieser Verschwurbelung auch nur ansatzweise gerecht zu werden.