Über die Unfreiheit von Energie und Gesellschaft – ein Essay (Ia)

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Energie

Wikipedia belehrt uns folgendermaßen:

Energie kann in einem System auf unterschiedliche Weise enthalten sein. Diese Möglichkeiten werden Energieformen genannt. Beispiele für Energieformen sind die kinetische Energie, die chemische Energie, die elektrische Energie oder die potentielle Energie.

Wir lernen also, dass Energie in einem System als Möglichkeit enthalten ist. Weiter oben hörten wir, dass Energie von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann, z.B. Bewegungsenergie in Wärmeenergie.

Energie kann also alles Mögliche sein, insbesondere lässt sie sich als Potential sehen, welche in Arbeit umgewandelt werden kann. Sie kann nach übereinstimmender Lehrmeinung jedoch nicht vernichtet werden. Nebenbei bemerkt, kann Energie auch nicht besessen werden, da man ein Potential nicht besitzen kann. Nur wenn es Anwendungsmöglichkeiten für das Potential gibt, kann es für Rohstoffe, aus welchen Energie bezogen werden kann, einen Markt geben. Niemand sagt z.B., dass er die Kraft der Sonne verkaufen möchte, wir bezahlen für die Konverter von Sonnenenergie, weil wir den Strom brauchen. Niemand würde mehr als ein paar Cent für Erdölprodukte bezahlen, wenn es nicht Anwendungsmöglichkeiten wie das Auto gäbe, von dem unsere Gesellschaft heute abhängig ist.

Das Energiepotential kann sich aber ausgleichen, und damit ist es auch aus mit der Energie, wie im Video unten unterhaltsam erklärt wird.

Am Beispiel des Erdöls (und noch mehr an der Kernkraft) ist leicht verständlich, dass letztendlich in allen uns bekannten Stoffen ein Energiepotential liegt, bzw. liegen könnte. Denn der Vorteil von Erdöl gegenüber der Kohle war keineswegs sofort erkennbar, als die ersten Schritte bei der Erforschung des schwarzen Goldes getan wurden. Bevor der Wert des Erdöls als Energiequelle erkannt wurde, war Erdöl nach damaligem menschlichen Ermessen keine Energie (was man nicht kennt, kann auch nicht genutzt werden).

Erdöl wurde erst zur Energie als seine Möglichkeiten durch die Raffinierung des Rohstoffes erkannt wurden. Die Kernenergie gab es vor 100 Jahren ebenfalls noch nicht, allenfalls in den Köpfen einiger weniger Wissenschaftler und vor ein paar hundert Jahren wusste man auch nichts über das Medium Luft. Erst durch die Demonstration der Abwesenheit des Allgegenwärtigen konnte dieses bewiesen werden. Denn Torricelli, ein Schüler von Gallilei, entdeckte um 1630 wohl den Luftdruck, was Pascal dazu anregte, das erste Barometer zu bauen. Aber erst Otto von Guericke gelang 1654 mit einer spektakulären Vorführung der Nachweis der unglaublichen Kraft des Vakuums, bzw. natürlich des Luftdruckes.

Aus den zwei zu einer Kugel zusammengesetzten Halbkugeln wurde die Luft herausgepumpt. 16 Pferde waren nicht imstande, den Druck der Luft zu überwinden, der die Halbkugeln zusammenhielt. [1]

Es ist alles andere als ausgeschlossen, dass wir noch weitere „Möglichkeiten“ entdecken, wie Energie in irgendeiner Form, vielleicht sogar effektiver, gewonnen werden kann, welche wir dann in die gebräuchlichen Energieformen Licht, Wärme und Bewegung umwandeln können. Wie sagte einmal ein berühmter Mann in etwa: Es ist solange etwas unmöglich, bis ein Mensch daher kommt, der nichts davon weiß oder sich nicht darum schert, und etwas neues erfindet.

„Freie“ Energie

Freie und saubere Energie (damit ist erst einmal nur gemeint: an vielen Orten der Erde vorhanden) wäre zwar, wie wir wissen, im Überfluss vorhanden, z.B. in Form von Sonnenwärme, Wind, Wasser und Wärme aus der Erde, und diese existiert, fließt, strömt und bewegt sich schon so lange, dass wir nach menschlichen Maßstäben von unendlicher Energie, extrem lange währenden Prozessen oder gar von einem Perpetuum Mobile sprechen könnten. Die Wunder des bewegten Makro- und Mikrokosmos an sich sind Beispiele eines scheinbar nahezu unbegrenzt ablaufenden Prozesses, der auf eine ebenso nahezu unbegrenzte Energie schließen lässt. Genaugenommen stimmt das natürlich nicht, denn die Erde, die Sonne und das ganze Universum sind mit größter Wahrscheinlichkeit ebenso endlich wie die menschliche Existenz, nur dauert es halt ein bisserl länger.

Wenn wir die Möglichkeiten von Wind, und Wasser nutzen, um Energie zu gewinnen, nutzen wir die Bewegungsenergie. Bei Sonne und Erdwärme reden wir von Wärmeenergie. In einem Verbrennungsmotor werden chemische Reaktionen in Bewegungs- und Wärmeenergie umgewandelt. In Das Empire – die Jagd nach Öl kam ich über die Frage, wem eigentlich die Ressourcen unserer Erde gehören, bereits zu der Schlussfolgerung, dass die Energieversorgung komplett in die Hände des Staates gehört, der dafür zu sorgen hat, dass die Energie zum Selbstkostenpreis an den Bürger geht.

In der Realität wurden die Ressourcen der meisten Länder schon immer unter der privaten Hand aufgeteilt. Und so kommt es, dass das, was normale Menschen, die nichts über Nullpunkt-Energie oder Vakuumenergie wissen, als freie Energie bezeichnen würden, in der Praxis überhaupt nicht frei ist, sondern ein Faustpfand der Privatwirtschaft. Strom und Öl, ohne sie läuft heute nichts mehr. Marktführer in beiden Bereichen sind Kartelle, Monopole und Großkonzerne.

Eine Studie über die Zukunft der vier großen Stromerzeuger in Deutschland vom Januar 2015 nennt folgende Zahlen:

Während die vier Großkonzerne nach Angaben der Monopolkommission in 2007 noch mehrheitlich über 85 Prozent der konventionellen Kapazitäten verfügten, ist ihr Anteil konti­nuierlich auf 68 Prozent im Jahr 2013 geschrumpft. [1]

[…]Nach der angestoßenen Liberalisierung konnten die Big 4 lange vom unterregulierten Zustand der Energiemärkte profitieren und dank ihrer Marktmacht bis zum Ende der 2000er Jahre hohe Gewinne erwirtschaften.

D.h., durch die Energiewende ist Bewegung in den Markt gekommen, welche die Großkonzerne verschlafen haben. Angeblich gibt es auch eine Tendenz zur Rekommunalisierung. Warum zweifle ich nur daran, dass die Bürger den Strom letztendlich zum Selbstkostenpreis erhalten?

Effizienz

Noch einmal zurück zur Effizienz, um welche sich die Diskussion, für die wir nun einigermaßen gerüstet sind, im hohem Maße dreht und wendet.

Die Energieeffizienz ist ein Maß für den Aufwand (Verbrauch) von Energie zur Erreichung eines bestimmten Nutzens.

Die Definition oben bezieht sich auf eine definierte Menge verfügbarer Energie, die einem ebenso definierten Prozess “verbraucht” wird. Bei einer solchen Rechnung erhält man Prozentzahlen, welche anzeigen, wieviel Prozent der eingesetzten Energie auch tatsächlich in Arbeit umgewandelt werden. Zu einem anderen Wert gelangt man, wenn man in seine Energiebilanz zusätzlich Faktoren einbezieht, wie: Umweltverträglichkeit und den Aufwand, um die Energie in die benötigte Form zu wandeln. Wenn man also einen Prozess von Anfang bis zum Ende durchrechnet und nicht nur den kleinen zeitlichen Abschnitt betrachtet, in welcher die Energie, welche die Arbeit verrichten soll, schon fertig zum Gebrauch aus der Steckdose oder der Zapfsäule herauskommt. Die wirklichen Kosten schlagen sich im Preis von Strom und Erdöl nur unzulänglich nieder, denn Energiekosten fallen bei jedem Schritt der Herstellung eines beinahe beliebigen Produktes des 21. Jahrhunderts an.

Ebenso irreführend ist es, wenn man der Nutzung der Atomenergie eine Effizienz von 30-40% zuspricht, wie in Teil I zu lesen war. In Wahrheit könnte es weniger als 1% sein, wenn man alle Faktoren bei der Gewinnung von Wärme aus Atomenergie einberechnet und auch die über die Zeit anfallenden Kosten für die Entsorgung einberechnet, gar nicht zu sprechen, von der katastrophalen, nicht mehr in Geld auszudrückenden Gefahr eines Vorfalles wie in Fukushima.

Geräte und Wandler zur Nutzung der uns bekannten, sauberen und weniger sauberen Energien sind ineffizient und/oder teuer und können in der Regel nicht vom Laien selbst hergestellt bzw. genutzt werden. Hinzu kommt das Transportproblem; wieder wird Energie verbraucht oder geht „verloren“. Eine große Verbesserung der Energiebilanz wäre schon mal der verlustfreie Transport der Energie, wovon bisher überhaupt nicht die Rede sein kann. Einzig der Wechselstrom bot hier einen akkzeptablen, d.h. konventionellen Ausweg. Ein anderer Ansatz, um eine effizientere Energiebilanz zu erreichen, wäre und ist es deshalb, den Fokus auf die lokale Energiegewinnung zu richten.

Es bleibt zunächst festzuhalten, dass der Begriff “Freie Energie” sich zuallererst auf in der Umwelt natürlich verfügbare Energieformen, wie z.B. Wasser und Wind bezieht, und dass die optimale Nutzung der vorhandenen und bekannten Energien getrennt von der Frage nach sogenannter ‘alternativer’ Energie zu betrachten ist, aber auch in Kombination Sinn macht. Nicht zu vergessen: Eine merkliche Effizienzsteigerung bei der Umwandlung und Nutzung einer (für lange Zeit) nicht versiegenden Energiequelle wie der Sonne käme einem Perpetuum Mobile im volkstümlichen Sinn schon so nahe wie nur in irgendeiner utopischen Vorstellung denkbar.

Andererseits ist zu bedenken, dass neue Energieformen erschlossen werden können und dass die bekannten Kräfte und Energieträger eventuell noch gar nicht richtig erkannt wurden.

Unbekannte Energieträger ?

Geben wir uns für einen kurzen Moment der schönen Vorstellung hin, es gäbe mindestens eine uns bisher verschlossene Energiequelle oder einen Konverter, der das Undenkbare wahr macht und aus Energie mehr Energie macht, und der auch noch einfach herzustellen wäre – in einem solchen Fall wäre womöglich für jede erdenkliche mechanische Arbeit mehr als genug Energie vorhanden. Die Folgen wären drastisch, betriebswirtschaftlich gesehen müssten aus allen Produkten die Energiekosten herausgerechnet werden.

Sieht man sich diesen Posten in der Bilanz irgend eines beliebigen Produktes an, wird man sehen, dass jedes Produkt angefangen von Klopapier bis zu einem Jumbo-Jet seinen Preis in großem Umfang den Energiekosten verdankt. Der Posten Energie ist in jeder Bilanz ein wesentlicher Bestandteil.

Energiekosten

Das fängt an bei der Heizung im Büro des Betriebsleiters und in den Räumen der Angestellten einer Firma, geht weiter über das Licht und den Strom für die Computer in den Betriebsräumen, geht weiter mit den Energiekosten, welche anfallen, um das Erz auch nur für eine einzige Schraube aus dem Boden zu holen, dieses zur Schmelzanlage zu transportieren, die Maschinen für die Herstellung von Schrauben zu bauen, diese zu betreiben und endet noch lange nicht bei den Arbeitern, Betriebsleitern und Chefs der Zulieferfirmen, die ebenfalls Strom und Heizung benötigen, bis zum fertigen Produkt, das wiederum transportiert werden muss in ein Geschäft, in welchem die üblichen Energiekosten anfallen, und das gebaut, eingerichtet und betrieben wird, wobei weitere Energiekosten anfallen. Auf dem Weg vom Rohstoff zu auch nur einem einzigen Endprodukt wie einer Schraube im Regal summiert sich der Energieposten zu einer gewaltigen Summe, die in der Massenproduktion zwar verkleinert wird, aber nie wegzurechnen ist.

Fällt dieser Posten weg, ist alles möglich und auch ein moderates Perpetuum Mobile rückt in den Bereich des Möglichen. Wenn Energie keine Rolle spielt, dann lässt sich so gut wie jede Arbeit verrichten und das so lange wie nötig. Der Satz von der Energieerhaltung wäre gewahrt, dennoch wären Entwicklungen und Techniken möglich, die uns heute mit Berufung auf dieses Gesetz verwehrt bleiben.

Ich betone diesen eigentlich offensichtlichen Zusammenhang deshalb, weil die Definition des Preises eines Produktes ohne anfallende Energiekosten irgendwie nicht vorstellbar ist. Solange unser Vorstellungsvermögen uns aber daran hindert, über den Tellerrand hinauszuschauen, werden wir nur das Tellerinnere sehen.

Alles hängt letztendlich davon ab, ob neue, womöglich potentere, Energiequellen erschlossen werden und ob und wie vorhandene Energien besser genutzt werden können. Hoffen könnte man auch auf die Entdeckung von Effekten, welche, laienhaft gesprochen, einen Zugang zu einer höheren, wenn man so will potenteren Dimension ermöglichen. Der Erhaltungssatz bezieht sich auf ein geschlossenes System, die höhere Dimension böte einen Ausweg.

Was sich zunächst nach Strohhalm anhört, könnte weiter fortgeschritten sein, als man gemeinhin denkt. Nicht nur Experimente aller Art mit erstaunlichen Ergebnissen gibt es, sondern scheinbar auch recht brauchbare und überprüfbare Theorien (Kleine Anmerkung: ich habe die Theorien, die (in einem anderen Teil) noch angesprochen werden, garantiert nicht ganz genau geprüft, ok? Ich bin weder Physiker und auch nicht der Erfinder, sondern nur, quasi, der Chaffeur …). Eigene Beschäftigung mit dem Thema ist gewünscht und eigenes Denken unerlässlich. Vielleicht entdeckt ja sogar der eine oder andere Laie nach der Lektüre dieses Artikels seinen Spieltrieb neu und experimentiert mit Magneten und P.M.s, so wie ich, nachdem ich mich mit dem Thema zu beschäftigen begann.

Kraft

Wenn wir von Energie und Arbeit reden, dürfen wir natürlich auch die Kraft nicht vergessen. Wieder ist der Begriff aber mit einer Mehrdeutigkeit behaftet. Denn der Nicht-Physiker versteht unter Kraft erst einmal eine Krafthandlung im Sinne einer aktiven Handlung, welche einen konkreten, in der Regel zeitlich und örtlich limitierten Aktor voraussetzt. Insofern vermag es den Laien unvorbereitet treffen, wenn er im Physikunterricht erfährt, dass Kraft auch einfach so passieren kann. Die Gravitation ist so eine Kraft, die einfach so passiert, ohne dass es sofort offensichtlich ist, wer dahinter steckt. Sie wirkt immer und überall – auf der Erde.

Natürlich, wenn der Schüler den Unterricht lange genug durchhält, weiß er schon bald vor lauter Kräften nicht mehr wohin damit und muss resigniert feststellen: Kraft gibt´s, wie Energie auch, an jeder Ecke, sie sind schon in der Definition vereint.

Es folgen einige Einfälle zum Thema, spät nachts geschrieben, welche vor allen Dingen meine Unwissenheit demonstrieren und auf keinen Fall ernst genommen werden sollten.

Wenn der Apfel vom Baum fällt, ist er reif (haha) für die Schwerkraft.

Kein Mensch interessiert sich für kinetische Energie, bevor sie ihm auf den Kopf fällt.

Was ich aber eigentlich meine ist: in der Realität können wir zwar lange und breit von kinetischer Energie reden, aber wenn´s ernst wird, ist es doch wieder die Schwerkraft, die Trägheit(-skraft) oder eine andere definierte Kraft gewesen. Kinetische Energie ist kraftlos, wenn das Objekt nicht Bewegung erfährt.

Die meisten dieser Kräfte verstehen wir und können sie nutzen. Mit einer Ausnahme: Newton’s Gravitation. Echt jetzt, wenn Gravitation eine Kraft wäre, die wir wirklich verstünden, dann würden wir sie nutzen! Bisher können wir sie lediglich berechnen, aber nicht erklären. Denn: Einstein’s Lösung ist nicht DIE Lösung für alle offenen Fragen, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen oder seine Leistung nicht zu würdigen.

Rotation und die fehlende Universalgleichung

Sterne, Planeten, die Erde – alles dreht sich um die eigene Achse und um ein größeres Zentrum. Da stellt sich die Frage, welche Kraft für die Rotation verantwortlich ist. Wer hat am Anfang dem Karussell einen Schubs gegeben und wieso konnte es (bis zu einem bestimmten Zeitpunkt) immer weiter beschleunigen? Wir sind immer noch am Anfang der Suche nach der Wirklichkeit, nicht am Ende. Und unser Verständnis von Gravitation könnte falsch sein. Ich möchte zunächst meinem eigenen laienhaften Gedankengang folgen und völlig unwissenschaftlich die Antwort auf einige Fragen finden, die mich so umtreiben, um später einige berufenere Geister zu Wort kommen zu lassen.

Die meisten Planeten unseres Sonnensystems sollen Materieballungen darstellen, welche von der Sonne ausgestoßen und dann von der Gravitation wieder eingefangen und in ihre Umlaufbahnen gezwungen wurden. Aber wie entstand die Sonne? Und wieso dreht sie sich?

Wenn man sich die Entstehung der Erde und von Sonnensystemen gleich dem Vorgang vorstellt, der in einer Zentrifuge oder einer einfachen Waschmaschine stattfindet (die Sonne ist die Trommel) – dann ergibt sich folgende Problemstellung. In einer Waschmaschine bilden die Seitenwände der Trommel die stabile Begrenzung der nach außen gerichteten Kräfte. Ohne diese Begrenzung würde der Inhalt der Waschmaschine sich in alle Richtungen verstreuen und würde je nach Gewicht (bzw. Dichte) in näherer oder weiterer Umgebung zur Erde fallen.

Socken fliegen etwas weiter, eine schwere Jacke kommt nicht weit. Je schneller die Rotation, desto weiter weg fliegt die Wäsche, wenn die Begrenzungen der Trommel plötzlich aufgehoben werden würden, und wären da keine Widerstände und abbremsende Kräfte, wie Luftwiderstand und Gravitation, spricht nichts dagegen, dass die Wäsche sich auf geradem Weg in die Unendlichkeit begeben würde.

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Keinesfalls bleibt sie in Form einer sich drehenden, massiven Kugel liegen. Bei kleinerer Rotationsgeschwindigkeit ergäbe sich eine Art Pfannkuchenform, wie Experimente ergeben haben, mit einer Wölbung im Zentrum. Wechseln wir nun das Bild und betrachten die Entstehung von Sonnen und Planeten, dann müssen – bevor irgendeine Rotation stattfindet – natürlich schon Atome vorhanden gewesen sein. Oder sind diese etwa selbst aufgrund einer wirbelartigen Kraft entstanden?

Etwas kann sich nur drehen, wenn es sich um eine Achse dreht, entweder um das eigene oder ein externes Zentrum. In beiden Fällen entsteht aber eine Ebene und keine Kugel. Jedes Modell, das ein Universum mit kugelförmigen, rotierenden Anhäufungen erklären will, muss erklären, wie dieses kosmische Drehmoment entstand, und wieso aus einer Ebene eine Kugel wird. Und prompt landen wir wieder bei der ominösen Kraft der Gravitation – und beim Aufbau der Atome.

Atom, Rotation

Weil sich das Universum ausdehnt, vermutet man einen Urknall, aus dem die Urteilchen hervorgingen. Die Kraft dieses Urknalls war also die Urkraft und diese erzeugte auch gleich die Elementarteilchen …

Etwa eine Sekunde nach dem Urknall kamen die ständigen Umwandlungen zwischen den Elementarteilchen zur Ruhe, übrig blieben Elektronen, Protonen und Neutronen. In den darauf folgenden drei Minuten verbanden sich in der primordialen Nukleosynthese die vorhandenen Neutronen mit Protonen zu den einfachsten Kernen: Deuterium, Helium, in geringerem Umfang auch Lithium und möglicherweise in noch kleineren Mengen Beryllium und Bor. Die übrigen Protonen (86 %) blieben erhalten. Die ersten neutralen Atome mit dauerhaft gebundenen Elektronen wurden erst 380.000 Jahre nach dem Urknall in der Rekombinationsphase gebildet, als das Universum durch Expansion so weit abgekühlt war, dass die Atome nicht sogleich wieder ionisiert wurden.[47]

Ein Gas soll entstanden sein und, nach und nach, Zusammenballungen von Materie. Mir als Laien erschließt sich aus dieser Beschreibung nicht, warum sich alle Sterne und Planeten um ihre Achse drehen, aber diese Frage soll hier gewiss nicht abschließend geklärt werden. Dazu gesagt werden muss aber, dass die Urknall-Theorie eine Theorie ist, die sich auf die Berechnung der Rotverschiebung einiger Körper im Universum stützt. Aus dieser Rotverschiebung wird geschlossen, dass sich die Körper relativ zu unserer Position entfernen. Unglücklicherweise (für diese Theorie) hat sich herausgestellt, dass zumindest einige dieser rotverschobenen Objekte im All diesen Effekt aus sich heraus erzeugen.

Schwache und starke Kräfte und Wechselwirkungen

Gravitation wird als eine der vier Grundkräfte bezeichnet und ist eine schwache Kraft. Sie soll dennoch überall im Universum wirksam sein, während die elektromagnetische Kraft auf Atome und Moleküle, aber auch im Makrokosmos (Bsp. magnetische Pole der Erde) wirkt. Im Bereich der Quarks (Bestandteile von Atomen) gilt die starke Kraft oder Wechselwirkung (auch Kernkraft genannt), welche dafür sorgt, dass die elektrisch neutralen Neutronen und positiv geladenen Protonen des Atomkerns zusammengehalten werden. Die vierte Kraft wirkt ebenfalls nur auf mikro-kosmischer Ebene und bezieht sich auf den Zerfall der Teilchen (z.B. der Zerfall des Neutrons).

Im Gegensatz zur Gravitation wissen die Wissenschaftler, was die Protonen und Neutronen des Atomkerns zusammenhält, jedenfalls hat man einen Namen dafür und eine Vorstellung über den Ablauf. Es sollen sogenannte Gluonen sein, die indirekt für die Anziehungskraft zwischen positiv und neutral geladenen Teilchen verantwortlich sein sollen.

Gravitationswellen

Seit einiger Zeit möchte man nun sogenannte Gravitationswellen ausfindig machen und baut dafür enorm aufwendige Messgeräte. Neuerdings soll die Bemühungen sogar von Erfolg gekrönt sein.

Am 11. Februar 2016 berichteten Forscher der LIGO-Kollaboration über die erste erfolgreiche direkte Messung von Gravitationswellen im September 2015, die bei der Kollision zweier schwarzer Löcher erzeugt worden sein sollen.

Ist das Rätsel der Gravitation damit gelöst? Eher nicht.

Die Messinstrumente, welche Gravitationswellen anzeigen sollen, nehmen unglaublich schwache Signale auf. Bei einer einmaligen Messung ist niemals von einem Beweis zu sprechen. Und warum wurden diese Wellen nicht von anderen Messstationen aufgefangen? Dies könnte zwar damit erklärt werden, dass in unterschiedlichen Spektren gemessen wird. Außerdem waren zwei andere Gravitationsdetektor-Einrichtungen entweder nicht in Betrieb oder nicht im Beobachtungsmodus (GEO 600). Dennoch – zwei schwarze Löcher, die vor 1,3 Mia. Jahren zusammengestoßen sind? Es ist schon erstaunlich, was man heutzutage alles berechnen kann.

Einstein und der Äther

Es scheint wirklich schwierig (und kompliziert) zu sein mit der Gravitation, obwohl man sie doch schon lange berechnet und sich Newtons Formel vielfach bestätigt hat. Aber selbst Einstein, der den Äther doch eigentlich schon mal in die Mottenkiste verbannen wollte, kehrte wieder zum Äther zurück, um die Gravitation irgendwie zu erklären, was ich in Satelliten, Einstein und der Äther schon einmal verarbeitet habe. Es folgt ein Zitat aus Wikipedia, in welchem Einstein sich dreht und windet, um nicht zu sagen, dass es doch so etwas wie Äther oder einen vergleichbaren Ersatz geben muss, wenn seine Theorie aufgehen soll.

„Das prinzipiell Neuartige des Äthers der allgemeinen Relativitätstheorie gegenüber dem lorentzschen Äther besteht darin, daß der Zustand des ersteren an jeder Stelle bestimmt ist durch gesetzliche Zusammenhänge mit der Materie und mit dem Ätherzustände in benachbarten Stellen in Gestalt von Differentialgleichungen, während der Zustand des lorentzschen Äthers bei Abwesenheit von elektromagnetischen Feldern durch nichts außer ihm bedingt und überall der gleiche ist. Der Äther der allgemeinen Relativitätstheorie geht gedanklich dadurch in den lorentzschen über, daß man die ihn beschreibenden Raumfunktionen durch Konstante ersetzt, indem man absieht von den seinen Zustand bedingenden Ursachen. Man kann also wohl auch sagen, daß der Äther der allgemeinen Relativitätstheorie durch Relativierung aus dem lorentzschen Äther hervorgegangen ist.“

Einstein sagte in einer Rede (1920), dass im Rahmen der ART (Allgemeine Relativitätstheorie) der Raum nicht ohne Gravitationspotential gedacht werden kann und damit dem Raum selbst physikalische Qualitäten anhaften. Deswegen könne man von einem „Gravitationsäther“ im Sinne eines „Äthers der Allgemeinen Relativitätstheorie“ sprechen

Gravitation scheint immer komplizierter zu werden, nicht etwa einfacher, obgleich sie doch unser Leben von der Wiege bis zur Bahre bestimmt. Ungeklärt ist nach wie vor, ob die Gravitationskraft tatsächlich unbegrenzt weit reicht. Eine endliche Reichweite der Gravitation würde zur Folge haben, dass die Gravitationskonstante bei zunehmendem Abstand ohne Bedeutung wäre und in kosmischen Relationen keine Allgemeingültigkeit hat.

Eine Formel ist eine Gleichung, die nur einen Teil der Realität beschreibt, und nicht die Realität selbst (auch wenn sie bewiesen ist und darauf beruhende Voraussagen getroffen werden können), doch die auf Einsteins Theorien gründenden Modelle, welche die zugrunde liegende Realität beschreiben sollen, führen nicht zur Klärung der Ursachen und der genauen Wirkungsweise der Gravitation. Jedenfalls sind sich auch Experten nicht ganz einig sind, was Gravitation nun eigentlich ist, bzw. wie sie übertragen wird.

Weil wir nicht wissen, wie sie funktioniert, wissen wir eigentlich auch nicht, wie sie entstanden ist. Dass Einstein die Gravitation zu einer Eigenschaft des Raumes erklärte, bringt nicht wirklich Klarheit über das dahinter stehende Prinzip. Und solange Gravitationswellen nur ein einziges Mal von einer einzigen Forschungseinrichtung “bewiesen” wurden, sind schwarze Löcher und Gravitationswellen weiterhin im Sinne eines Modells oder einer Theorie zu verstehen.

Die Formeln zur Berechnung der Gravitationskraft wären somit möglicherweise blose Annäherungen, die sich auf den erdnahen Bereich beziehen, welche zwar nicht falsch sind, jedoch auf falschen Annahmen beruhen und im kosmischen Maßstab keine Gültigkeit haben müssen.

Der bekannte Fernsehprofessor Harald Lesch sagte dazu: “Wenn ich wüsste, was Gravitation ist, […] würde ich es aufschreiben und warten, bis ich eine Nachricht aus Stockholm bekomme” […]

Gravitation läßt sich zwar berechnen, aber nicht so gut erklären. Sie kann auch nicht abgeschirmt werden, heißt es. Im folgenden Video äußerst Harald Lesch seine Unwissenheit noch einmal ein wenig kürzer. Wieder spricht er von einer merkwürdigen Kraft.

Druck und Dichte

Wie stellt man sich so ein Gravitationszentrum eigentlich vor? Wenn Gravitation von Masse abhängt – wie kann eine beliebige Masse eine anziehende, augenblicklich übertragene Fernwirkung generieren, die angeblich stark genug ist, in Millionen von Kilometer Entfernung mit anderen Massen zu interagieren? Ab welcher Größe ist eine Masse eine Masse, welche im kosmischen Maßstab eine Rolle spielt? Gleichzeitig wirkt die Allroundkraft auch auf kleinere Massen und Körper, was dazu führt, dass wir auf der Erdoberfläche laufen können und nicht ständig abheben.

Die Dichte der Elemente nimmt mit dem Abstand zur Erdoberfläche ab. Hält die Gravitation wirklich z.B. die leichten Wasserstoffatome in den oberen Atmosphäreschichten fest oder hat das etwas mit dem Rotationsprinzip, bzw. der Zentripetalkraft, und dem Experiment mit der Waschmaschine zu tun? (Wieder folge ich zunächst meinem laienhaften, unwissenschaftlichen Gedanken …)

Wir wissen, dass die Luft dünner wird, je höher wir auf einen Berg hinaufklettern. Überwiegen in den Höhenlagen die leichteren Teilchen, weil sie weiter hinaus geschleudert werden, analog zum Vergleich mit der Wäsche? Was hat dieser Umstand damit zu tun, dass Wissenschaftler tatsächlich gemessen haben wollen, dass ein Pfund Zucker in München leichter ist als in tieferen Lagen?

Auf derselben Waage wiegt eine Kilopackung Zucker in Braunschweig rund 0,1 Gramm mehr als in München. Die Stadt am Alpenrand liegt höher als die norddeutsche Tiefebene und damit weiter weg vom Erdmittelpunkt. Deutsche Forscher präsentieren eine neue Karte der Erdschwere. [4]

Es empfiehlt sich also ans Tote Meer zu fahren, falls Sie auf einfachste Weise mehr Gewicht auf die Waage bringen wollen. Diejenigen, die lieber ein Pfund weniger sehen möchten (in Wirklichkeit ist der Unterschied natürlich minimal), sollten in die Berge fahren.

Diese Messungen scheinen die offizielle Theorie zu bestätigen, welcher zufolge die Stärke oder Kraft der Gravitation mit dem Abstand vom Erdmittelpunkt (im Quadrat zur Entfernung) abnimmt. Mit den heute möglichen Messmethoden kann man tatsächlich Werte im 4-stelligen Bereich (nach dem Komma) relativ verlässlich messen. Da die Erde nicht vollkommen rund ist, sondern einem Elipsoid gleicht, sind verschiedene Stellen der Erdoberfläche ungleich weit entfernt vom Zentrum; mit der tollen Waage des PTB kann also dieser Unterschied im erdnahen Bereich gemessen werden.

Die „sogenannte Erdbeschleunigung„, so heißt es in einem Artikel auf N24  von 20017 mit dem Titel (halten Sie sich fest):

Die Erde ist in Wahrheit eine Kartoffel. [5],

beträgt  in München, etwa 550 Meter über dem Meeresspiegel,

9,806987. In Braunschweig, dem Sitz der PTB, beträgt der Wert 9,812394. Wobei die dritte, vierte, fünfte Nachkommastelle freilich nicht ins Gewicht fällt.

Da meines Wissens nicht zutrifft, dass die Luft an den Polen etwa dicker wäre, oder dass die leichteren Elemente an den Polen näher zur Erdoberfläche heranrücken würden, was man eigentlich vermuten sollte, wenn Zentripetal-Zentrifugalkräfte eine wesentliche Rolle bei der Verteilung der Gase in der Erdatmosphäre spielen würden. Denn an den Polen reden wir nur von einem Bruchteil der Umdrehungsgeschwindigkeit, welche am Äquator herrschen soll. Genauer gesagt: 1 : 1600.

Womit geklärt wäre, dass die Erdrotation nichts mit der Verteilung und Dichte der Moleküle zu tun hat.

Aber: Ein Wesen, das aus reinem Wasserstoff besteht (das aber dennoch eine „Masse“ hätte), würde nicht auf der Erdoberfläche leben, sondern in einer Zone, in welcher ein geringerer Druck herrscht als auf der Erdoberfläche. Wenn man Wasserstoff künstlich in Bodennähe erzeugt, streben die Moleküle sofort nach „oben“. Anders gesagt fällt etwas nur nach “unten”, wenn es dichter ist als das Medium, das es umgibt. Eine Gravitationskraft oder gekrümmten Raum benötigt es für diesen Vorgang nicht. Wäre es möglich, dass Gravitation gar keine anziehende Kraft ist, sondern ein Gravitationsdruck, wie die Anhänger der „Pushing Gravity“ meinen?

Um uns nichts als leerer Raum?

Was hält also die leichtesten Gasmoleküle davon ab in das Weltall zu entweichen? Was bringt sie dazu, sich in Form einer kugelförmigen Hülle in abnehmender Dichte zu sortieren und wieso arrangieren sich Wassermoleküle als kreisförmiger Tropfen (falls die Temperaturen stimmen)? Sicher ist es nicht die Gravitation, die nicht einmal in der Lage ist, Staubkörnchen bei Windstille in Bodenhöhe festzuhalten. Es muss etwas anderes sein, was für die Verteilung der Stoffe, von schwer zu leicht in abnehmender Entfernung von der Erdoberfläche, verantwortlich ist (dafür aber den Mond davon abhält, in alle Ewigkeit davon zu fliegen). Es gibt, meiner Meinung nach, derzeit nur einen geeigneten Kandidaten, welcher dazu in der Lage wäre – das Erdmagnetfeld.

Die kugelförmige Gestalt von Planeten und Sternen rührt von einer kugelbildenden Kraft her (wie sonst entsteht aus einer rotierenden Ebene im unendlichen Raum (Vakuum) eine Kugel?. Am wahrscheinlichsten ist abermals die sphärisch wirkende Kraft von Magnetfeldern dafür verantwortlich, welche auch in der Lage ist, Atome in einen Orbit zu bringen und dort zu halten.

Ein interessantes Experiment in diesem Zusammenhang wird mit Magnetfeldern und einer Kerze durchgeführt. Durch plötzliches Einschalten eines genügend großen Magnetfeldes, in dessen Einflussbereich die brennende Kerze aufgestellt ist, kann die Flamme “ausgeblasen” werden. Bei schwächerem Einfluss des Magnetfeldes biegt sich die Flamme je nach Polung vom Magnetfeld weg oder neigt sich ihm zu. [2]

Das Ei oder die Henne?

Auch ein Magnetfeld ist kugelförmig, bzw. bildet eine Sphäre. Und nun stellen sich die Fragen, ob zuerst das Magnetfeld oder die Kugel da gewesen ist, und ob magnetische Kräfte und Gravitation nicht Emanationen des Selben sind.

Etwas hat über lange Zeit verhindert, dass die Rotationskräfte ihr anfängliches Drehmoment verloren. Um eine Kugel mit 12.000 km Durchmesser auf eine Rotationsgeschwindigkeit von ca. 1600 km/h am Äquator zu beschleunigen, sind ohne Zweifel mächtige Kräfte verantwortlich (mittlerweile soll sich die Erdrotation verlangsamen) . Es ist dies, so wird wohl vermutet, die Gravitation, welche dafür sorgte, dass sich das Plasma verdichtete und so, gleich dem Eiskunstläufer, der während einer Pirouette die Arme anzieht, beschleunigte. Die Gravitation muss also zuerst dagewesen sein … oder war es doch der Magnetismus, der doch so viel stärker ist?

Logischerweise müsste man Elektronen und noch kleinere Teilchen annehmen, bevor es Atome gab, die sich zu Kugeln zusammenballen konnten. Wir wissen, dass zwischen zwei Polen mit unterschiedlicher Ladung, Strom fließen kann, wobei Elektronen ausgetauscht werden. Wo Strom fließt, entsteht ein Magnetfeld. Magnetfelder sind sphärisch. Deshalb besteht (meiner laienhaften Meinung nach) eine realistische Möglichkeit, dass die Entstehung der Urmaterie der Elektrizität geschuldet ist.

Gravitation, Magnetismus und Elektrizität scheinen einfach drei verschiedene Beschreibungen oder Eigenschaften ein und derselben Sache zu sein.

Elektrolevitation?

Von Faraday und den anderen Forschern wissen wir von der direkten Beziehung zwischen Elektrizität und Magnetismus. Nun warten wir darauf, dass auch noch jemand den Schritt tut und Gravitation mit Elektrizität oder vielleicht auch mit Strahlung verknüpft. Gravitation in dem Sinne, in dem wir den Begriff heute benutzen, scheint mir ein Fall zu sein, wie die “Tierische Energie”, die Galvani entdeckt haben will, worauf wir im nächsten Teil der Artikelreihe einen Blick werfen werden. Irgendwie lag er richtig, aber halt nur irgendwie. Dort werden wir ebenfalls nachvollziehen, dass Magnetismus und Elektrizität nicht immer als Einheit gesehen wurden, heute jedoch reden wir wie selbstverständlich von Elektromagnetismus und verwenden dieses Prinzip zur Stromerzeugung.

Aber halt – die Konsequenzen einer Einheit von Elektrizität, Magnetismus und Gravitation wären buchstäblich gravierend. Es könnte nämlich bedeuten, dass Gravitation auch ohne Masse (im kosmischen Maßstab) existiert. Müsste man in so einem Fall nicht ein paar Formeln neu einordnen oder gar verwerfen? Schwarze Löcher? Dunkle Materie?

Wenn eine Beziehung zwischen Gravitation und Elektrizität/Magnetismus hergestellt werden würde, hätte das mit ziemlicher Sicherheit ähnliche Konsequenzen für die Energiekonvertierung wie seinerzeit die Entdeckung des Elektromagnetismus. Sprechen wir irgendwann einmal von Elektrogravitation und Elektrolevitation? Andererseits ist Rotation, wie man es auch sieht, in allem enthalten. Wir wissen nur nicht, ob wir von einer Ursache, einer Wirkung oder einer Eigenschaft sprechen sollen.

Prof. Eric Laithwaite demonstriert in den 70er Jahren vor einer Schulklasse sehr anschaulich verschiedene Kräfte, welche bei einem Gyroskop wirksam werden.

In diesem Zusammenhang sind die faszinierenden Experimente von Eric Laithwaite mit Gyroskopen von Interesse. Laithwaite vertrat bis an sein Lebensende die Meinung, dass Gyroskope und die Rotationskraft das Potenzial zur Überwindung der Gravitationskräfte hätten. Laithwaite war ein respektierter Ingenieur, der mit allerlei Erfindungen im Bereich elektromagnetischer Antriebe wegweisend war. Schließlich, in hohem Alter, behauptete er die Formel gefunden zu haben, welche seine Behauptungen stützte und sogar auf einen Energieüberschuss der Gyroskope hinwies.

Dokumentation über Prof. Eric Laithwaites Leben (in englisch)

Elektrizität und Magnetismus

Einer, der vielleicht eine zutreffende Vorstellung davon hatte, wie Gravitation einzuordnen ist im Spiel der universalen Kräfte, war Nikola Tesla, der uns immer mal wieder beschäftigen wird. Nach seiner Ansicht sind die elektro-magnetischen Kräfte das wichtigste Phänomen im Universum und mechanische Bewegung sei universell als Ergebnis elektromagnetischer Kräfte anzusehen, welche auf und durch ein Medium wirken. Somit haben Einstein’s Theorien mindestens einen prominenten Gegner, und nach wie vor ist das letzte Wort über die “geheimnisvolle Kraft” nicht gesprochen.

Im Hinblick auf die freie, weil noch unentdeckte oder ungenutzte, Energie spielt der Magnetismus eine Rolle. Denn: Auch bei einem Dauermagneten fließt Strom. Aber woher bekommt ein Dauermagnet eigentlich die Energie, um ständig ein Feld und Feldlinien zu erzeugen? Wer hält die Elektronen am Drehen und was hält den Strom am Fließen? Die Antwort könnte irgendwo im Raum liegen und mit der sogenannten Nullpunkt-Energie zusammenhängen.

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Und warum kommen Wassermoleküle zu einem runden Tropfen zusammen? Ist ein von allen Seiten wirkender äußerer Strahlungsdruck verantwortlich? Hans Schauer referiert ausführlich über die Theorien zur Gravitation von Le Sage und die sogenannte “Pushing Gravity”. Er findet, dass Gravitation, ebenso wie andere physikalische Vorgänge, auf Prozesse im Mikrokosmos zurückzuführen sind, und nicht unbedingt auf einen gekrümmten Raum.

Es könnte ja auch in diesem Bereich die Möglichkeit bestehen, die Wirkungen der Gravitation ohne großen gedanklichen Aufwand als Gesamtergebnis einer Unzahl von Einzelereignissen zu verstehen, die sich vielleicht sogar ursprünglich in den kleinsten je vorfindbaren Dimensionen abspielten. [3]

Bei der ‘Pushing Gravity Theorie’ wird im Gegensatz zu konventionellen Vorstellungen angenommen, dass Gravitation Druck ausübt und keine wechselwirkende Anziehungskraft ist.

Subquantenkinetik

Weil Gravitation nach herkömmlicher Meinung nicht abgeschirmt werden kann, kann man sie auch nicht kontrollieren. Wenn nun jemand (der das nicht glaubt) von Antigravitation redet, wird er offiziell ebenso abgeschrieben, als hätte er verkündet, dass Perpetua Mobile möglich sind. Dr. Paul LaViolette geht in seinem Buch „Verschlussache Antigravitationsantrieb“ auf eine neue Art der Physik ein, welche schon seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erforscht wird, deren Ergebnisse aber etwa ab 1959 zunehmend unter Geheimhaltung gestellt wurden.

Es läßt sich tatsächlich belegen, dass führende Wissenschaftler und Spezialisten einen Elektrogravitationsantrieb noch Mitte der 50er Jahre nicht nur für möglich, sondern sogar innerhalb eines Jahrzehntes für realisierbar hielten.

Ansel Talbert, Redakteur für Angelegenheiten des Militärs und der Luftfahrt der New York Herald Tribune, schrieb am 20. November 1955:

Eine Reihe größerer etablierter Firmen in der Luftfahrt- und Elektronikindustrie in den Vereinigten Staaten sind ebenfalls mit der Erforschung der Gravitationstechnologie beschäftigt. Die Wissenschaftler bezeichnen die Gravitation neben dem Leben an sich als das größte Geheimnis des Universums. Aber eine zunehmende Anzahl von ihnen ist der Meinung, dass es einen physischen Mechanismus für seine Verbreitung geben muss, der entdeckt und kontrolliert werden kann. Sollte dieses Geheimnis gelüftet werden, würde dies eine größere Revolution auf dem Gebiet der Energie, des Transports und vieler anderer Bereiche bedeuten als selbst die Entdeckung der Atomkraft. [zit. nach LaViolette, Verschlusssache Antigravitationsantrieb, 2014, Kopp Verlag, S. 85]

 
LaViolette berichtet von einem Informanten, der an Geheimprojekten der Luftwaffe beteiligt gewesen sein will. Dieser erklärte, dass die Schulphysik von Fehlern durchsetzt sei, während unter dem Deckmantel militärischer Geheimhaltung an einer neuen Physik gearbeitet würde. Interessanterweise geht diese neue Physik, lt. den Angaben des Informanten, von einer Art Äther aus. „Aus Sicht der neuen Physik sind Zeit und Raum absolute Größen, und Einsteins Vorstellung der Relativität von Raum und Zeit ist grundfalsch.

Ein Pionier der Elektrogravitation, Thomas Townsend Brown, der Zeitgenosse von Einstein und Tesla war, meldete ab 1928 mehrere Patente an, eines davon war ein elektrischer Kondensator. Ein Kondensator ist ein passives elektrisches Bauelement mit der Fähigkeit, in einem Gleichstromkreis elektrische Ladung und die damit zusammenhängende Energie statisch in einem elektrischen Feld zu speichern. Die gespeicherte Ladung pro Spannung wird als elektrische Kapazität bezeichnet und in der Einheit Farad gemessen. [6]

Prinzipdarstellung eines Kondensators mit Dielektrikum

Brown nannte seinen Kondensator einen Gravitator. Ein paar Jahre nachdem Einstein seine erste Relativitätstheorie veröffentlicht hatte, während Tesla mit Hochspannungs-Stoßentladungen erstaunliche Effekte erzielte, machte T.T. Brown seine bis heute relativ unbekannte Entdeckung, dass elektrostatische und gravitative Felder eng miteinander verbunden sind. Leider wurde der Effekt ignoriert und Brown bemühte sich viele Jahre vergeblich um Anerkennung. In den 50er Jahren schließlich begannen sich auch große Firmen und das Militär für das Gebiet zu interessieren.

Noch 1965 wurden Brown zwei Patente für seinen elektrokinetischen Apparat und einen elektrischen Generator erteilt, nur 8 Monate bevor sein Partner, Agnew Bahnson, ein Patent für eine Elektrogravitations-Schwebevorrichtung zur Anmeldung brachte. Wenige Jahre später versiegten die Informationen, welche an die Öffentlichkeit gelangten, und Brown beschäftigte sich angeblich mit anderen Dingen. Bahnson starb tragischerweise bald nach seiner Patentanmeldung bei einem Flugzeugabsturz – sein Flugzeug war ausgerechnet in eine Hochspannungsleitung gerast.

Die Subquantenkinetik ist ein Ansatz zur Mikrophysik, welcher die von Brown entdeckten Effekte wie z.B. den Bielfeld-Brown-Effekt besser zu erklären vermag, als die konventionelle Physik. „Probleme wie der Welle-Teilchen-Dualismus, der Feld-Materie-Dualismus, die Absurdität der unendlichen Energie, die nackten Singularitäten, das Rätsel der kosmologischen Konstanten, das Problem der Dispersion von Wellenpaketen und viele andere, mit denen sich die konventionelle Physik herumplagt, tauchen in der Subquantenkonetik nicht auf, weil dort das Quantenphänomen ganz anders angegangen wird“, schreibt LaViolette auf S.128.

Wir „wissen“ erst, dass es etwas gibt, wenn es entdeckt wurde

Falls Ihnen einige Begriffe des Zitates oben nicht viel sagen, dann machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind gewiss nicht alleine. Der Sinn dieses Kapitels war nicht, ein Physikbuch für Anfänger zu schreiben, sondern folgende Bemerkung zu untermauern:  Es gibt noch mehr als genügend Rätsel im Universum, und buchstäblich Raum für neue Erkenntnisse. Keineswegs wissen wir schon alles, und diesen Sachverhalt zu klären war wohl der eigentlich Sinn und Zweck dieses Teils meiner Forschungen in Sachen Energie.

Ein beliebtes Totschlagargument zur Niederschmetterung der Ambitionen hoffnungsvoller Erforscher „freier Energie“ oder gar von „Perpetuum Mobilisten“, die trotz allem noch immer auf ein Schlupfloch in den Naturgesetzen hoffen, ist der Satz: Wenn es (das Perpetuum Mobile, freie Energie) möglich wäre, hätte es bestimmt schon längst jemand erfunden. Allerdings ist diese Feststellung kein Argument, mit dem irgendetwas bewiesen werden dürfte, schließlich wurden neue Entdeckungen häufig erst gemacht, wenn das geistige und technische Umfeld eine neue Entwicklung ermöglichte. Außerdem redet kein vernünftiger Mensch von einem Perpetuum Mobile, sondern es geht um die Nutzung von Energien, die bisher noch nicht bekannt sind und um ein erweitertes Verständnis des Universums, aus dem neue Entdeckungen hervorgehen könnten.

Abgesehen von Luft, Öl und Atomenergie, denke man z.B. an das Radio, das auch erst erfunden werden musste, und von dem einige Jahre zuvor niemand etwas ahnen konnte. Dass Radiowellen den Atlantik überqueren könnten, glaubte man deswegen aber noch lange nicht. Erschwerend hinzu kommt ein anderer Faktor von nicht unerheblicher Größe, welcher bereits in Das Empire – die Jagd nach Öl dargestellt wurde.

Es ist die wirtschaftliche Machtstellung der Energieversorgungsunternehmen, weltweit, welche auf konventionellen Energieträgern und Konvertern beruht, und die nicht von politischen Entwicklungen und Vorgaben zu trennen ist, was sich leider auch auf die Forschung auswirkt. Negativ, wie man sich denken kann. Nach diesem eher philosophisch geratenen Pflichtteil geht es weiter mit der Kür.

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