Das amerikanische Ostküsten-Establishment

In  Teil 1 wurde die innige Beziehung zwischen der Wall-Street und deutschen Industriellen wie Flick, Thyssen, Krupp u.a. untersucht, sowie das Geflecht internationaler finanzieller Interessen unter dem Dach des Industriegiganten I.G. Farben ein wenig unter die Lupe genommen.

Es kam auch die dunkle Seite der Familie Bush ans Licht. Prescot Bush war Direktor der UBC und der Hamburg-Amerika Linie. In seiner ersten Funktion war er verantwortlich für die Verwaltung des Familienvermögens der Thyssens, in seiner zweiten Funktion unterstützte er die SS durch Finanzspritzen. Und er war bei weitem nicht der Einzige im amerikanischen Establishment, der Interesse an einem Gedeihen von Hitlers Nazi-Staat hatte.

Das sogenannte Ostküsten-Establishment war jedoch keinesfalls aus dem Nichts entstanden, weshalb uns in diesem Teil interessieren wird, wie es zu dieser erstaunlichen Zusammenballung von Macht und Einfluss kam. Wie entstand so eine Situation, in der eine internationale, nur als faschistisch zu bezeichnende, Geldelite nur ein Haar breit davon entfernt war, die gesamte westliche Welt nach ihrem Gutdünken zu gestalten?

Wer die diesbezüglichen geschichtlichen Zusammenhänge verstanden hat, wird den Gedanken an eine von einer Elite gesteuerte Neue Weltordnung zukünftig nicht mehr so leicht ins Reich der Verschwörungstheorien verbannen können.

Von Industriebaronen und deren innigem Verhältnis zu den Banken

Im Grunde genommen ist es nicht weiter verwunderlich, daß es im Lauf der Zeit zu einer innigen Beziehung zwischen Industrie und Banken kam. Den Bankern war schon lange klar, daß das große Geschäft nicht mit dem kleinen Mann auf der Straße zu machen war.

Deswegen war es bis dahin stets das Ziel ehrgeiziger Banker, gute Beziehungen zu Königshäusern und Staatsführern zu pflegen. Als die Industrie zu einem immer stärker werdenden Faktor des Wirtschaftslebens wurde und große Monopole entstanden, war es nur natürlich, daß Banken nun ein ähnlich großes Interesse an den Industriebaronen zu hegen begannen, wie zuvor an Königen und Herrschern.

Man könnte fast sagen, daß der Berufsstand des Bankers von Natur aus sehr interessiert ist an allen Arten von Monopolen. Andererseits waren natürlich Industrielle ebenso interessiert an einem guten Verhältnis zu den Bankern, um an Geldmittel für große Projekte zu kommen und -nicht weniger wichtig – den Profit anzulegen.

Im Zuge der Industrialisierung kam den entstehenden Konzernen eine immer größer werdende politische Bedeutung zu und auch die Banken versuchten Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Amerika um das Jahr 1900

Versetzen wir uns zurück in die Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, denn viele Entwicklungen, die wir noch heute erleben, aber mangels geschichtlichen Wissens nicht mehr zu durchschauen in der Lage sind, scheinen damals ihren Lauf genommen zu haben. Eine treffliche Einleitung zum Thema habe ich von us-politik.ch übernommen.

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Die Einwanderer hatten die ganze Weite des Kontinents bis nach Westen erobert und besiedelt. In dieser Situation begannen die amerikanische Politik und Wirtschaft, sich nach außen zu wenden. Der Krieg mit Spanien 1898 (der Spanien aus Kuba vertreiben sollte) kann als Beginn des neueren, auch militärischen Imperialismus der USA gelten.

Im Land hatten mächtige Wirtschaftskonglomerate schon im 19. Jahrhundert die Gewohnheit angenommen, in Politik zu investieren, um sich deren Wohlwollen zu sichern. Von J.P. Morgan, Anfang des 20. Jahrhunderts die mächtigste Bank in den USA, wurde berichtet, daß sie beide politischen Lager unterstützt habe, um beide beeinflussen zu können.

Dieses auf der heimischen Bühne eingeübte Verhalten wurde dann im 20. Jahrhundert auf die Außenpolitik übertragen. Es beginnt eine weltweit orientierte Interventions- und Einflusspolitik von Kreisen der amerikanischen Finanzwelt und Industrie. [1]

Ein wichtiger Player zu dieser Zeit (1850 – .. heute) war das Bankhaus J.P. Morgan, ein herausragender Vertreter eines ominösen Ostküsten-Establishments, von dem noch öfter die Rede sein wird.

Bereits 1799 etablierte sich die Morgan, Chase & Co Bank in New York.

J.P. Morgan / Yale Universität

Ein Vorfahr mütterlicherseits, James Pierpont, soll an der Gründung der elitären Yale Universität beteiligt gewesen sein. Das könnte insofern von Bedeutung sein, weil es einen Blick freigibt auf eine mögliche Geisteshaltung des Geldadels zur damaligen Zeit.

Denn in der Yale Universität herrschten, jedenfalls zu Beginn des 18. Jahrhunderts, für heutige Zeiten seltsam anmutende Gebräuche und Sitten.

Yale wurde (ab 1701) ursprünglich in der Absicht gegründet, puritanischer zu sein als alle anderen Universitäten (der Puritanismus lehnt übrigens u.a. eine staatliche Einmischung strikt ab).

Doch außer Puritanismus wurde gleichfalls das Elite-Denken hochgehalten und gefördert. Alexandra Robbins hat dem in der Yale-Universität beheimateten Skull&Bones Geheimorden ein Buch gewidmet, in dem sie feststellt, dass sich zu diesem Puritanismus noch ein ausgeprägter Elitismus hinzu gesellt:

Die Studenten werden sofort nach ihrer Ankunft in der Yale University in eine Rangliste eingereiht, nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten, sondern auf Grund der gesellschaftlichen Stellung ihrer Eltern. An der Spitze der Klasse, der Sohn oder Enkel des Gouverneurs, des stellvertretenden Gouverneurs. Dann kommen die Familienangehörigen der Richter des Obersten Gerichtshofs. Ein wenig weiter unten auf der Rangliste ist der Sohn eines Pastors oder eines ehemaligen Schülers. Ganz am Ende erscheinen Bauernsöhne, Söhne von Kaufleuten und Handwerkern. Dieses Ranking entscheidet den Rang jedes Schülers im Unterricht, in der Kapelle und in der Kantine. [2]

Ein Teil der „Kultur“ von Yale war, dass Studenten, die in der Rangliste höher standen, die Tieferstehenden erniedrigen und demütigen durften. Und auf diesem Nährboden entstanden dann diverse Geheimbünde wie eben Skull&Bones (gegr. 1780), die den Anspruch hatten noch elitärer zu sein. Also oberelitär sozusagen. Dass das keine Häkelclubs waren in diesem Umfeld kann man sich denken.

Zwar darf bezweifelt werden, dass auch heute noch derart seltsame bis abstoßende Rituale und Zeremonien abgehalten werden, wie man  sie den Skull&Bones immer wieder mal nachsagt …weil die Sache aber auch heute noch so geheim ist, wissen wir auch nicht sicher das Gegenteil.

Die Rothschilds

Morgan hatte ab Mitte des 19. Jahrhunderts schon mehrere Anläufe unternommen, um die Kontrolle über die Geldschöpfung in den USA zu erlangen. Mit zum Teil verheerenden Folgen für die amerikanischen Bürger. J.P. Morgan gab sich öffentlich anti-jüdisch, scheint das Geld des Hauses Rothschild aber gerne genommen zu haben.

The New Encyclopedia Britannica notiert: „Wegen seiner Kontakte zur Firma Peabody hatte Morgan enge und sehr nützliche Verbindungen zur Londoner Finanzwelt, und während der 1870er-Jahre war er deshalb imstande, die schnell wachsenden Industriekonzerne der USA mit dringend benötigtem Kapital von britischen Bankern zu versorgen.“

„Als die US-Regierung 1893 in Bedrängnis kam, da sie infolge eines planwirtschaftlichen Eingriffs in das Geldsystem mit einem Abfluss ihrer Goldreserven zu kämpfen hatte, rettete sie J. P. Morgan mit Rothschild-Gold im Wert von 62 Mio. Dollar.“ [3]

Lionel Rothschild * 8. Februar 1868 – † 27. August 1937

Die europäischen Rothschilds finanzierten neben der eben erwähnten J.P. Morgan & Co. Bank, die Bank von Khun Loeb & Co, John D. Rockefellers Standard Oil Co., Edward Harrimans Eisenbahn und Andrew Carnegie’s Stahlwerke.

Sieh an, einige bekannte Namen aus Teil 1!

Die Carnegie Foundation

Die berühmte Carnegie Foundation, bzw. ihre Ableger existieren heute noch, doch in Wirklichkeit gehörte die Carnegie-Foundation schon 1903 nicht mehr Carnegie sondern J.P. Morgan. Ebenso wie die Carnegie-Stahlwerke. In diesem Beispiel kann man also Carnegie durch Morgan durch Rothschild ersetzen. Diese Stiftung übt nach wie vor großen Einfluss aus.

In „Die Säulen der Matrix“ schrieb ich:

Zum Beispiel vergibt die Stiftung Carnegie Endowment (for international peace) jährlich große Zuwendungen an zahlreiche UN Programme, an den CFR, das Royal Institute of International Affairs, und den Atlantic Council of the United States, nicht zu vergessen an Dutzende von Universitäten in den USA (inkl. Harvard, Yale und Princeton). Gut funktioniert auch die Zusammenarbeit mit der Ford Foundation, der MacArthur Foundation und der Rockefeller Foundation.

Dieser Stiftung sind mehrere Studien zuzuordnen, welche letztendlich die Frage stellen, wie man am besten in den Kurs einer Regierung eingreifen könnte. Die Antwort lautete damals (1909): Man müsse zuerst die Aussenpolitik kontrollieren! Deshalb müsse man die diplomatische Maschinerie unter Kontrolle bringen.

Die Stiftung für Frieden ruft nach Krieg!

Wenn eine Stiftung von Stahlmagnaten wie z.B. dem Carnegie-Clan ins Leben gerufen wird (dessen Geschäfte aber schon um die vorletzte Jahrhundertwende von J.P. Morgan übernommen wurden), sollte man besser mal nachschauen, was diese so antreibt, dachte sich auch der amerikanische Kongress schon vor mehr als 60 Jahren, einer Zeit als 1953 das „Reece Committee on Foundations“ in Amerika seine Tätigkeit aufnahm. Die Aufgabe:

Eine Untersuchung der Aktivitäten der größten steuerbefreiten Organisationen Amerikas über den Zeitraum der letzten 40 Jahre.

Norman Dodd, der Vorsitzende des Ausschusses zur Überprüfung Gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen des Repräsentantenhauses der U.S.A., teilte das Ergebnis der Überprüfung der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden [!?] vor dem Ausschuss mit:

Nachdem die Stiftung 1908 ins Leben gerufen worden war, beschäftigten sich die Treuhänder der Stiftung zunächst mit einer einzigen Frage: »Wenn es notwendig [?!] wäre, das Leben eines ganzen Volkes zu verändern, gäbe es dann ein Mittel, das effektiver wäre als Krieg? (…) Sie diskutierten diese Frage über ein Jahr lang und kamen dann zu dem Ergebnis, dass es kein effektiveres Mittel gäbe als Krieg, …«

1 Ein Jahr später fragten sie sich: Wie können wir die USA in einen Krieg verwickeln? Und die Antwort war: „Wir müssen Kontrolle über das State Department, also das Außenministerium, gewinnen …“, und dies wollten sie erreichen, indem sie als erstes die diplomatische Maschinerie unter Kontrolle zu bringen gedachten.

Übersetzen wir doch mal ganz frech: Familie Rothschild möchte den Zaren absetzen, aber vielleicht auch ganz allgemein die Kontrolle ausüben, und stiftet eine entsprechende Studie, um sich deren Ergebnisse zu bedienen. Und siehe da …Nur wenige Jahre später begann der 2. Weltkrieg.

Ab ungefähr diesem Zeitpunkt (der Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie) begannen die „Round Tables“ aus dem Boden zu sprießen, die schließlich, um 1920 herum, den berüchtigten Council on Foreign Relations (CFR) ausspucken würden. Hier wie in anderen Think-Tanks versammelten sich nach dem ersten Weltkrieg die neuen „Eliten“.

Der „mächtigste Banker der Welt“

J.P. Morgan starb (beinahe) mittellos …

Obwohl man Morgan den mächtigsten Banker der Welt nannte, hinterließ er ein relativ kümmerliches Erbe. Als J.P. Morgan 1913 starb, waren netto ungefähr 12 Mio Dollar in Wertpapieren Alles, was er besaß. Nicht gerade das, was man vermutet hätte.

Wenn man dann bedenkt, dass die Einzelperson mit den meisten Anteilen (im Wert von 60 Millionen!) an Morgan´s Bank ein gewisser Baron Alphonse de Rothschild war, dann klingelt´s vielleicht im Oberstübchen.  Hinter dem damals mächtigsten Banker der Welt stand die verschwiegene Familie Rothschild.

Alphonse de Rothschild verstarb 1905

Der Morgan Guaranty Trust

Im Jahr 1903 wurde der  Guaranty Trust of New York (jetzt Morgan Guaranty Trust) organisiert. Dieser Trust wird insofern von Bedeutung sein, als er in späteren Jahren auch für die Finanzierung der bolschewistischen Revolution verwendet wird. Die Direktoren von Guaranty Trust’s in 1903 waren

George F. Baker, Gründer der First National Bank; [Morgan, Rothschild]
August Belmont, Repräsentant der Rothschilds;
E.H. Harriman, Gründer von Union Pacific Railroad; früher Vizepräsident der U.SA., [Rothschild]
Levi Morton, Direktor von U.S. Steel und der Union Pacific; [Rothschild]
Henry H. Rogers, Partner von John D. Rockefeller in Standard Oil, auch ein Direktor von Union Pacific; [Rothschild]
H. McK. Twombly, der die Tochter von William Vanderbilt heiratete, und nun der Direktor von 50 Banken und Industrien war
Frederick W. Vanderbilt, (beteiligt am Federal Reserve Act Plot) und
Harry Payne Whitney (mindestens die letzten Drei sind verwandt miteinander).

Es fällt auf: Wenn Rothschild, wie vorhin erwähnt, J.P. Morgan & Co. Bank, die Bank von Khun Loeb & Co, John D. Rockefellers Standard Oil Co., Edward Harrimans Eisenbahn und Andrew Carnegie’s Stahlwerke finanzierte, dann wurde der Guarantee Trust laut Direktorenliste minimum indirekt von den Rothschilds bezahlt.

Bild Wiki: Jacob Schiff … mag den Zaren nicht.

In dieselbe Zeit fiel die Finanzierung Japans durch Jacob Schiff. Derselbe Jacob Schiff, der im Auftrag Rothschilds gleichzeitig eine Kampagne mit dem Ziel einer amerikanischen Zentralbank einleitete. 1904 begann der russisch-japanische Krieg. Gab es einen Zusammenhang? Sehen wir die Hand Rothschilds, die den Zaren beseitigen oder wenigstens sturmreif schießen will?

Nach dem ausführlichen Studium von „Jacob H. Schiff, A Study in American Jewish Leadership“ von Naomi W. Cohen, deutet in diesem Fall jedoch immerhin einiges darauf hin, dass Schiff durch die seit 1880 gehäuft auftretenden Progrome an Juden mehr als nur betroffen ist und den Zaren dafür verantwortlich macht. Im Jahr 1901 lebten in New York mehr bedürftige Juden unter teils erbärmlichen Bedingungen als es in Frankreich und England zusammen gab.

Zur selben Zeit … Auf dem Weg zur Zentralbank

Fünf Jahre zuvor, um 1900, sandten die Rothschilds einen anderen Agenten in die USA, PAUL WARBURG, um mit der »Khun Loeb & Co. Bank« zusammenzuarbeiten. Sein Bruder Max, leistete unterdessen dem Deutschen Kaiser, Wilhelm II. Beraterdienste.[4]

Felix Warburg heiratete 1895 die Tochter von Jacob Schiff. Der bereits erwähnte, radikal antizaristisch eingestellte JACOB SCHIFF und PAUL WARBURG starteten eine Kampagne für die Errichtung der »FEDERAL RESERVE BANK« als fest installierte private Zentralbank in Amerika. (Auch die Banker wollten endlich ihr Monopol und damit die größte Macht von allen, verankern).

Paul Warburg, Gründer der Federal Reserve Bank

Jacob Schiff ließ die New Yorker Handelskammer bei einer Rede 1907 wissen: »Wenn wir keine Zentralbank mit einer ausreichenden Kontrolle über die Kreditbeschaffung bekommen, dann wird dieses Land die schärfste und tiefgreifendste Geldpanik seiner Geschichte erleben.« (»Die Absteiger«, Griffin).

Tatsächlich gab es dann bald darauf einen katastrophalen Banken-Crash in Amerika, der dafür sorgen sollte, daß die Stimmung im amerikanischen Kongress zugunsten einer Zentralbank drehte.

Die „Sieben Männer“

John Moody schrieb im August 1911 in einem Artikel in McClure´s Magazine über die Sieben Männer (Seven Men).

„Seven men in Wall Street now control a great share of the fundamental industry and resources of the United States. Three of the seven men, J.P. Morgan, James Stillman, and George F. Baker, head of the First National Bank of New York, belong to the so-called Morgan group; four of them, John D. and William Rockefeller, James Stillman, head of the National City Bank, and Jacob H. Schiff of the private banking firm of Kuhn, Loeb Co., to the so-called Standard Oil National City Bank group … the central machine of capital extends its control over the U.S…. The process is not only economically logical; it is now practically automatic.“

Sieben Männer in der Wall Street kontrollieren nun einen Großteil der wichtigsten Industrien und Ressourcen der USA. Drei von ihnen, J.P. Morgan, James Stillman und George F. Baker, der Kopf der First National Bank of New York, gehören zu der sogenannten Morgan-Gruppe. Vier von ihnen, John D. und William Rockefeller, James Stillman (Bruder des anderen Stillman), Kopf der National City Bank, und Jacob H. Schiff von der privaten Bankfirma Kuhn Loeb Co., gehören zur sogenannten Standard Oil National Bank Gruppe. … Der Prozess ist nicht nur wirtschaftlich logisch; er ist jetzt praktisch automatisch.

Ungefähr 90 % Rothschild eben …

Die Geburt der Federal Reserve Bank

Schon im Jahre 1818 schrieb der österreichische Prinz Fürst von Metternich über die Rothschilds: „Sie sind die reichsten Leute in Europa„. Amsel (Amschel) Bauer Mayer Rothschild schrieb, 1838:

„Let me issue and control a Nation’s money and I care not who makes its laws“.

Bild Wiki: Amschel Rothschild Das ist dann mal eine Ansage …

„Lass mich das Geld drucken und Kontrolle über das Geld einer Nation ausüben, dann schert es mich nicht, wer die Gesetze macht“.

Die endgültige Version des Beschlusses, das »FEDERAL RESERVE SYSTEM« (die private Zentralbank Amerikas) einzuführen, entstand auf einem Privatgrundstück J.P. Morgans, auf Jekyll Island, Georgia.

Die Teilnehmer reisten inkognito an, und redeten sich untereinander nur beim Vornamen an, um evt. Indiskretionen seitens der Dienerschaft zu erschweren.

Man bat uns, auf Nachnamen zu verzichten […] Wir wurden angewiesen, einzeln und so unauffällig wie möglich zur Einsenbahnstation am Hudson River zu kommen […] Sobald wir in der Eisenbahn waren, beachteten wir das Tabu, das auf den Familiennamen lag. […] Enthüllung, das wussten wir, durfte nicht geschehen, sonst wären all unsere Zeit und Anstrengung vergeudet. Wäre öffentlich geworden, dass ausgerechnet diese Gruppe von Menschen zusammengekommen war, um ein Bankgesetz zu formulieren, hätte es nicht den Hauch einer Chance gehabt, durch den Kongress zu kommen.“ Frank Vanderlip in der Saturday Evening Post vom 9. Februar 1933.

Die Anwesenden des Treffens waren den Recherchen von Herbert G. Dorsey zufolge:

A. Piatt Andrew, Senator Nelson Aldrich (Schwiegervater von John D. Rockefeller), Frank Vanderlip, (Präsident der Khun Loeb & Co) [Rothschild]; Henry Davidson, (Senior Partner der J.R Morgan Bank) [Rothschild], Charles Norton, (Präsident von Morgans First National Bank) [Rothschild], Paul Warburg [Rothschild] und Benjamin Strong, (Präsident von Morgans Bankers Trust Co) [Rothschild].

Wieder sehen wir die Hand Rothschilds. Weihnachten 1913, im Jahr von Morgans Tod, konnten die Verschwörer von Jekyll Island dann die Früchte ihrer Arbeit einfahren:

Die Einführung der »Federal Reserve« 1913 ermöglichte den internationalen Bankiers ihre finanzielle Macht in den USA sehr zu festigen. PAUL WARBURG, der Rothschild-Repräsentant, wurde der erste Vorsitzende der »New York Federal Reserve Bank«.“

Nachspiel – Einkommenssteuer

Für das amerikanische Volk hatte die Geschichte allerdings noch ein Nachspiel.

Dem »Federal Reserve« Beschluß folgte der 16. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der es nun dem Kongreß ermöglichte, das persönliche Einkommen der US-Bürger zu besteuern. Das war die Konsequenz, nachdem die US-Regierung nun kein eigenes Geld mehr drucken durfte, um ihre Operationen zu finanzieren.

Die wichtigsten Aktienbesitzer der »FEDERAL RESERVE« (der FED) waren:

  1. Rothschild Banken aus London und Paris
  2. Lazard Brothers Bank aus Paris
  3. Israel Moses Seif Bank aus Italien
  4. Warburg Bank aus Amsterdam und Hamburg [Rothschild]
  5. Goldman Sachs Bank aus New York
  6. Lehmann Bank aus New York (Allen Dulles, Sie erinnern sich)
  7. Khun Loeb Bank aus New York (Kunde war Edwin Harriman) [Rothschild]
  8. Rockefellers Chase Manhattan Bank aus New York. [Rothschild][5]

Am Anfang war das Geld …

In diesem Teil haben wir weitere Grundlagenforschung  betrieben und erfahren, und dass die verschwiegene Familie Rothschild als vermutlich damals schon reichste Familie der Welt hinter J.P. Morgan, dem mächtigsten Banker der Welt, stand; den Plan hatte, Russland zu destabilisieren; eine Verschwörung mit dem Ziel einer Federal Reserve Bank in privaten Händen zur Vollendung brachte; und hinter dem sogenannten Ostküsten-Establishment steckt.

Genau diese letztere Gruppe ist jedoch kein Relikt der Vergangenheit. Die brutale Eliteerziehung und ein Netzwerk von Beziehungen haben ihre Wirkung getan und sich seither unablässig zu einem Geflecht von Loyalitäten, Familien- und Klassenbewusstsein verstärkt und wie ein Virus auf die internationale Gemeinschaft übertragen.

Dass Sie und ich nicht unbedingt ganz oben in dieser Rangliste der Eliten stehen, können Sie sich sicherlich denken. Geht es hier am Ende um eine Art bombastischen „Meiner-ist-größer-als-deiner-Wettbewerb“?

Zwei Fragen stellen sich hier an vorderster Stelle:

Werden diese Leute programmiert?  Und – fühlen sie sich am Ende noch gut dabei?

Genügend Geld dürfte ein beruhigendes Polster bilden und einige moralische Skrupel dämpfen, stelle ich mir vor … zurück zu Teil I

One thought on “Industriebarone, Banken und Elite

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