Der „Ausbruch“ des Ersten Weltkrieges

In Teil 1 und 2 hat uns bisher die Verflechtung zwischen Nazis und amerikanischem Establishment, der geheime Einfluss der Rothschilds und die Geschichte des Bankhauses J.P. Morgan beschäftigt.

In diesem Teil tauchen wir ein in die Geschehnisse rund um den Ersten Weltkrieg, und wenden uns dabei u.a. noch einmal einigen Protagonisten von Teil 1 zu, vertiefen so das Bild mit dem Wissen, das wir bisher gewonnen haben.

Mit der Errichtung der amerikanischen Zentralbank (FED) und damit der Ausgabe des Dollars oder, wie Amschel Rothschild sagte, „der Kontrolle über die Ausgabe des Geldes“, war ein wichtiger Schritt hin zu Machtakkumulation der „Sieben Männer“, plus der geheimen Hand der Rothschilds im Hintergrund, getan. Von nun an scherte es, gemäß Amschel Rothschilds Aussage, nicht mehr, wer die Gesetze machte.

Noch nicht einmal ein Jahr darauf stürzte die Welt in einen Krieg, wie sie ihn noch nicht gesehen hatte – den Ersten Weltkrieg.

Der „Ausbruch“ des Ersten Weltkrieges

Einige Historiker sehen im Ausbruch und Verlauf des Ersten Weltkrieges ein Meisterstück englischer Geheimpolitik. Als die Schüsse auf den habsburgerischen Thronfolger in Sarajevo fielen, war die Weltbühne längst bereitet. England hatte bis zuletzt vorsichtig taktiert und vorgegeben, sich nicht beteiligen zu wollen am Krieg.

Aber letztendlich, so tragisch es klingt, scheinen nicht einzig die damaligen Monarchen und Staatsführer verantwortlich zu sein für die großen Fehlentscheidungen, die zum Ersten Weltkrieg geführt haben, sondern das Heer der „Berater“, die ihre eigenen Interessen (und die ihrer Herren) stets im Vordergrund sehen. Über die Rolle der Medien bei der Beeinflussung der öffentlichen Meinung und damit auch der sogenannten „Berater“ wurde dabei noch gar nicht gesprochen.

Die Schüsse von Sarajewo – wer war schuld am 1. Weltkrieg?

Englands Vorherrschaft zur See war Anfang des Jahrhunderts noch ungebrochen, und damit die Herrschaft über den Handel und die Kolonien. Doch Deutschland hatte begonnen, diese Vorherrschaft in Frage zu stellen.

Einerseits entwickelte sich die deutsche Industrie ab Mitte des 19. Jahrhunderts weit schneller als die Englands, andererseits ließ der deutsche Kaiser Wilhelm II. an einer Kriegsmarine bauen, die der englischen Flotte Konkurrenz machen sollte, und damit auch deren Oberhoheit über den (See)Handel in Frage stellte.

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Bild Wiki: Der Traum Kaiser Wilhelms II. war nicht so stabil, wie dieses noble Spielzeug. War er ein mißgeleitetes Staatsoberhaupt oder einfach Dumm?

Kontinentalmacht Deutschland

Als angehende Kontinentalmacht versuchte Deutschland z.B. über den Bau der Berlin-Bagdadbahn auch dort seinen Einfluss zu vergrößern, wo bisher allenfalls England und Russland miteinander um Gebietsansprüche rangen.Das riesige Osmanische Reich, zu dem damals auch Palästina gehörte, blieb denn auch im Verlauf des Krieges auf der Strecke und wurde (im Wesentlichen) unter England und Frankreich aufgeteilt. Russland ging quasi leer aus.

Zwar konnte Deutschland trotz einiger Erfolge zur See England auf diesem Gebiet nicht das Wasser reichen, als Kontinentalmacht und aufsteigende Industrienation wurde Deutschland von den Briten dennoch gefürchtet. Ja es stand sogar zu befürchten, dass das Kaiserreich bei einem Krieg zu Land die Oberhand behalten würde.

Bis zuletzt lehnte England offiziell eine Einmischung in den Krieg ab, gab aber den Russen und Franzosen geheime Zusagen für den Fall des Krieges. Kaiser Wilhelm II. wurde also nicht nur aufgrund der österreichischen Großmachtphantasien, die Serbien in seine Schranken weisen wollten, quasi in den Krieg hineingezogen, oder wegen seiner Dummheit oder der seines Verwandten, des Zars, sondern auch wegen seines Kanzlers Bethmann-Hollweg, und aufgrund der Geheimdiplomatie der Engländer.

Bild Wiki: Bethmann-Hollweg, „Berater“ des Kaisers mit eigenen Zielen …

Vorbereitungen für den Kriegsfall wurden von der bedrohten englisch/amerikanischen Elite (und der verborgenen Hand) schon seit längerem getroffen, im Notfall sollte Amerika kriegsentscheidend eingreifen.

J.P. Morgan und die Kriegsindustrie

Hier, auf dem weit entfernt liegenden, von keinem Krieg bedrohten Kontinent hatte man bereits vorgesorgt. Kredite wurden bereit gestellt, die Produktion von Kriegswaffengerät schon vor dem Krieg erhöht, Vorverhandlungen über den Kriegswaffenbedarf geführt, durch J.P. Morgan an die eigene Kriegswaffenindustrie vermittelt.

Die Bank hatte während des 1. Weltkrieges eine Art Generalunternehmerstellung in Verhandlungen der Vereinigten Staaten mit den Engländern und anderen Kriegsparteien. Morgan hatte es in der Hand einen Wettbewerber ganz nach oben kommen zu lassen, oder ihn am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.

Wie wir gesehen haben, hatten sich die Rothschilds über J.P. Morgan und Rockefeller Anfang des 20. Jahrhunderts verstärkt in folgende Industrien eingekauft: Stahlwerke, Chemieanlagen, Ölkonzerne, welche sodann zu einem guten Teil von J.P. Morgan und seinen Männern kontrolliert wurden.

Genau die Art von Industrie und Material, das man für ein Krieg gebrauchen könnte. Doch wie genau wollte man die Vereinigten Staaten überreden, in den weit entfernten Krieg einzugreifen? Denn 1909, als die Carnegie-Stiftung die Ergebnisse ihrer Studie ausgearbeitet hatte, dachte in Amerika kein Mensch daran, einmal als Weltpolizist die Weltbühne zu betreten.

Vom Propagandaministerium zum Informationsminsterium

1913, im selben Jahr, in dem die Federal Reserve Bank gegründet wurde (s. auch Teil 2), sollte im Wellington House in London der Vorläufer des später berüchtigten Tavistock Institutes entstehen: das Kriegspropaganda-Ministerium, das den ausdrücklichen Auftrag hatte, den starken Widerstand in der Öffentlichkeit zu brechen, der gegen den in Aussicht gestellten Krieg zwischen England und Deutschland bestand.

Das britische Volk sollte dahingehend manipuliert werden, dass es einer Kriegserklärung Großbritanniens ans deutsche Kaiserreich zustimmen würde. Für die anfängliche Finanzierung sollen die britische Krone und die Rothschilds gesorgt haben.

1918 wandelte sich das vormalige Propaganda-Ministerium doch tatsächlich in ein Informationsministerium! Klingt doch gleich viel besser.

Doch die Interessen und Aufgaben des Instituts gingen über die Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Commonwealth hinaus. Auch Amerika sollte in den Krieg befördert werden, was keine leichte Aufgabe war, schließlich hätten sich die Amerikaner Anfang des letzten Jahrhunderts nur am Kopf gekratzt, wenn ihnen jemand erklärt hätte, dass sie eines Tages die Rolle eines Weltpolizisten übernehmen sollten. Noch im Wahlkampf 1916 warb Präsident Wilson damit, dass Amerika nicht in den Krieg eintreten würde.

Der Vater der Propaganda und die Mutter aller Lügen

Der Begriff „Isolationismus“ wurde geprägt, mit dem die USA in den Krieg gezogen werden sollten, schließlich ging es nach Ansicht der Eliten nicht (mehr) an, dass ein Land sich nur um seine eigenen Angelegenheiten kümmerte. Vor allem musste es den Briten beistehen, die in einem Krieg auf dem Kontinent den Kürzeren zu ziehen drohten.

Womit ein Mann ins Spiel kommt, der gemeinhin als „Vater der PR“ gilt. Edward L. Bernays, 1891 in Wien in eine Familie geboren, die viele Rabbiner und Judaismusgelehrte hervorgebracht hatte, wuchs in New York auf und verinnerlichte zutiefst die Psycho-Theorien seines Onkels Sigmund Freud.

Er hatte das Kunststück fertiggebracht, die amerikanische Öffentlichkeit mit jenem Argument in den Ersten Weltkrieg zu treiben, das seither von Leuten wie Bush oder Obama ständig im Mund geführt wird: „Wir wollen die Welt sicher für die Demokratie machen.“

Bernays war Mitglied der Creel Kommission, welche die seinerzeit modernsten Propaganda-Methoden in einem bis dahin unbekannten Ausmaß einsetzte, um die amerikanische Öffentlichkeit zugunsten des Krieges gegen die Achsenmächte zu mobilisieren. Filme wie „Der Kaiser: Die Bestie von Berlin“ oder „Wolves of culture“ (Wölfe der Kultur) waren Produkte von Bernays Propagandamaschine.

Lippmann definiert die „Gatekeeper“

Unterstützt wurde er dabei von Walter Lippmann, einem ebenfalls in New York aufgewachsenen Sohn deutsch-jüdischer Eltern. Der einflussreiche Journalist und Pulitzer-Preisträger prägte den Ausdruck „Gatekeeper“ und erklärte schon damals, auf welche Weise die Journalisten zu „Torwächtern“ werden – und damit zum Instrument einer breit angelegten Meinungsmanipulation:

Bild Wiki: Walter Lippmann prägte den Ausdruck „Gatekeeper“

„Die Gatekeeper würden entscheiden: Was wird der Öffentlichkeit vorenthalten, was wird weiterbefördert? ‚Jede Zeitung ist, wenn sie den Leser erreicht, das Ergebnis einer ganzen Reihe von Selektionen’ [Lippmann]. Indem die Auswahlregeln der gleichgeschalteten Journalisten weitgehend übereinstimmen, kommt so eine Konsonanz der Berichterstattung zustande, die auf das Publikum wie eine Bestätigung wirkt (alle sagen es, also muss es stimmen) und jene oben beschriebene stereotypen-gestützte Pseudo-Umwelt in den Köpfen des Publikums installiert.“

Bild Wiki: Woodrow Wilson, 1919, … findet nachträglich nichts daran, innerhalb von 9 Monaten sein Wahlversprechen zu brechen

Beide, Bernays und Lippmann, stiegen schnell als Berater Woodrow Wilsons auf und sollen an der trügerischen Sprache des neuen Bankgesetzes beteiligt gewesen sein, das 1913 zur Annahme des Federal Reserve Act geführt hatte (Teil 2).

J.P. Morgan – Geldgeber der Alliierten

„Der Erste Weltkrieg begann bekanntlich 1914. Die Federal-Reserve-Banken nahm ihren ihren Betrieb 1914 auf. Die Amerikaner wurden über J.P. Morgan Geldgeber der Alliierten, 25 Milliarden Dollar standen nun auf dem Spiel, die mit Ausnahme der Zinsen nicht zurückgezahlt wurden – und diese gingen dann natürlich an die New Yorker Bankiers.

Diese, uns nun wohl bekannten Bankiers hatten also größtes Interesse daran, dass die Alliierten den Krieg gewinnen würden, aber nicht etwa weil sie nur einen Moment lang an die von selbst ihnen verbreitete Propaganda glaubten, sondern weil immense Summen auf dem Spiel standen, was im Schadensfall zu einem Bankrott von J.P. Morgan und der frisch gebackenen Federal Reserve Bank geführt hätte. Und damit sämtliche Ambitionen der Zentralbank-Fraktion mit einem Schlag zunichte gemacht hätte.

Man fragt sich unwillkürlich, warum die Reichsten aller Reichen, die europäischen Rothschilds den europäischen Verbündeten anscheinend nicht direkt unter die Arme greifen konnten, sondern den Umweg über ihren Agenten J.P. Morgan in den USA nehmen mussten. Haben wir die Frage bereits beantwortet, als wir auf die gewiefte Geheimdiplomatie der britischen Elite hinwiesen?

Die USA hatten auf einmal, ohne bisher einen Schuss im Krieg abgegeben zu haben, und ohne dass die große Mehrheit der Bevölkerung den blassesten Schimmer davon gehabt hätte, einen zwingenden Grund, Partei für die Alliierten zu ergreifen.

Wer Waffenhändler und Spione zum Freund hat, muss sich nicht wundern …

Walter Hines Page, U.S.-Gesandter in Großbritannien und zugleich britischer Agent (Spion), schrieb am 5. März 1917 einen dringenden und vertraulichen Brief an U.S.-Präsident Woodrow Wilson, der persönlicher Freund von Cleveland H. Dodge, dem Eigentümer der Waffen- und Munitions-Hersteller Remington Arms Co. und Winchester Arms Co., den Lieferanten der Alliierten, war:

Bild Wiki: Walter Hines Page, noch so ein falscher „Berater“?

„Ich glaube, daß der Druck der herannahenden Krise die finanziellen Möglichkeiten [John Pierpont] Morgans zugunsten der Briten und Franzosen übersteigt. Der Geldbedarf wird zu groß und zu dringend für jede private Agentur, …. Die größte Hilfe, die wir den Verbündeten geben könnten, bestünde in einem Kredit. Unsere Regierung könnte eine beträchtliche Summe Geldes in einer französisch-britischen Anleihe anlegen oder die Bürgschaft für eine solche Anleihe übernehmen. Natürlich kann sie diesen Kredit nur gewähren, wenn wir [die U.S.A.] an dem Krieg gegen Deutschland teilnehmen.“ zit. n. Eustace Mullins, Die Bankierverschwörung, S. 77

Nur einen Monat darauf, am 6. April 1917 erklärte dann die Woodrow Wilson im Auftrag der Hochfinanz dem Deutschen Reich und dem Deutschen Volk den Krieg…

„Der wirkliche Grund von Pages Brief an Wilson war die Tatsache, daß die Rothschilds über das Ausmaß der militärischen Erfolge Deutschlands beunruhigt wurden und fürchteten, die Deutschen könnten schließlich doch noch gewinnen.“

Doch zunächst wurden in den den Jahren 1915 – 1921 noch zwei einflussreiche Organisationen gegründet. Die American International Corporation (AIC) und der Council on Foreign Relations (CFR). Getreu den Erkenntnissen der Carnegie Stiftung (siehe ebenfalls  Teil 2) folgend werden hier die Instrumente geschaffen, um die amerikanische Außenpolitik zu einem Instrument zu formen, mit dem die Interessen einer kleinen Clique von Geschäftsmännern und Banken durchgesetzt werden sollten.

American International Corporation (AIC)

Kriegsziel der um ihre Vorherrschaft bangenden britischen Elite konnte nicht sein, Deutschland zu schwächen, dafür aber in Russland einen mächtigen Gegner auf dem Kontinent heranzuziehen. Schon alleine aus diesem Grund wurde der Umsturz des Zaren beizeiten betrieben, und die russische Revolution von Teilen des Ostküsten-Establishments (und der verborgenen Hand, den Rothschilds) im Geheimen vorangetrieben und unterstützt.

Ein wichtiges Vehikel für das was an anderer Stelle auch als „weltweit orientierte Interventions- und Einflusspolitik von Kreisen der amerikanischen Wirtschaft und Industrie“ bezeichnet wurde, war nach Sutton beispielsweise die Gründung der AIC (American International Corporation).

In diesem Unternehmen fanden sich Interessen einer größeren Reihe von Wall-Street-Firmen und -Unternehmungen zusammen, u.a. die Interessen des Morgan- und des Rockefeller-Komplexes und damit der zwei größten wirtschaftlichen Machtzusammenballungen im damaligen Amerika und wohl der ganzen Welt.

1915, während Europa zu einem Schlachtfeld geriet und die Gräben immer tiefer wurden, wurde die American International Corporation in New York gegründet. Ihr erstes Ziel war die Koordination von Hilfe, insbesondere finanzielle Hilfe für die Bolschewiken, die zuvor von Jacob Schiff und anderen Bankern informell bereitgestellt wurde. Die neue Firma wurde von J.P. Morgan, den Rockefellers und der National City Bank gegründet.

Vorstandsvorsitzender war Frank Vanderlipp, ehemaliger Präsident der National City Bank, und Mitglied der Jekyll Island Gruppe, die 1910 den Federal Reserve Act schrieb; Direktoren waren …

  • Pierre DuPont,
  • Otto Kahn von Kuhn, Loeb Co.,
  • George Herbert Walker, Großvater von Präsident George H. Bush,
  • William Woodward, Direktor der Federal Reserve Bank von New York,
  • William Woodward, Direktor der Federal Reserve Bank von New York;
  • Robert S. Lovett, rechte Hand von Harriman-Kuhn, Loeb Union Pacific Railroad;
  • Percy Rockefeller,
  • John DiRyan,
  • J.A. Stillman, Sohn von James Stillman,  leitende Position in der National City Bank,
  •  A.H. Wiggin, und
  • Beekman Winthrop.

Die Gruppe der Gründungsväter des AIC bestand also hauptsächlich aus jenen Anfang des 20. Jahrhunderts so sagenhaft einflussreichen „Sieben Männern“, die nun ein erstes Instrument hatten, um auch in die internationale Politik eingreifen zu können.

Die Liste der AIC Direktoren von 1928 enthält die Namen von Percy Rockefeller, Pierre DuPont, Elisha Walker of Kuhn, Loeb Co., und Frank Altschul of Lazard Freres.

Ihr Programm der kommunistischen Hilfe wurde über die enge Zusammenarbeit mit dem Guaranty Trust of New York (jetzt Morgan Guaranty Trust) organisiert, über den bereits berichtet wurde. Auch im AIC lässt sich über die Spur des Geldes eine Verbindung zum Rothschild-Clan feststellen.

Die russische Revolution

1910 und in den Jahren darauf wurden in England „Round Tables“, welche die Regierung in beratender Funktion unterstützten, gegründet und sprossen bald in vielen Ländern aus dem Boden, wie Pilze im nassen Herbstwald. Sie wurden finanziert durch steuerfreie Zahlungen von Stiftungen, wie der Carnegie Stiftung und der Rockefeller-Foundation und mit den Bankern assoziierten Firmen.

Bild Wiki: Leon Trotzki, 1918, wäre ohne westliche Unterstützung in New York geblieben …

Eben diese mächtige Gruppe unterstützte auch Lenin, Trotzky und Stalin in einem Ausmaß, das es fraglich erscheinen lässt, ob die russische, d.h. bolschewistische „Revolution“ ohne die Mithilfe des Ostküsten-Establishments überhaupt zustande gekommen wäre.

Doch auch Deutschland hatte ein Interesse den Zaren zu stürzen, um einen Sieg in der militärischen Auseinandersetzung mit Russland herbeizuzwingen und unterstützte Trotzky auf seinem Weg von New York nach Russland mit $ 10.000. Von amerikanischer Seite bekam er eigens einen Pass ausgestellt, damit er in Russland einreisen konnte.

Eine Sonderbehandlung seitens des deutschen Geheimdienstes bekamen Lenin und seine Mitstreiter. Als sie 1917 ihren sicheren Hafen in der Schweiz verließen, in der zu jener Zeit Allen Dulles, der zukünftige Geheimdienstchef der USA, residierte, um sich mit Trotzky zu treffen, wurde ihnen ein verschlossenes Abteil in einem Zug zur Verfügung gestellt, mit dem sie von der Schweizer Grenze bis zur russischen Grenze unbehelligt durch Deutschland reisen konnten. Wahrscheinlich dank Max Warburg, dem Berater von Kaiser Wilhelm in Geheimdienstfragen, bzw. Chef des kaiserlichen Geheimdienstes, und Bruder des Gründers der amerikanischen Zentralbank.

Gleichzeitig finanzierte (der deutsche) Warburg die kaiserliche Kriegsführung, wobei es jedoch immer wieder mal zu Problemen kam. Max Warburg lernte bei den Rothschilds in London und war einer derjenigen, die 1938 problemlos in die USA emigrieren konnten.

Allen Dulles

Als der Krieg dann endlich vorbei war, trafen sich die Sieger zur Aufteilung der Beute in Paris und Versailles. Mit dabei, in Form seiner Agenten, natürlich auch J.P. Morgan oder Rothschild.

In seinem Buch „Craft of intelligence“ lässt uns Allen Dulles etwas über seine Familiengeschichte wissen. Anstatt wie andere Kinder Feuerwehrmann oder Polizist werden zu wollen, war es Allen Dulles vorbestimmt, Spion zu werden. John W. Foster, der Großvater, war 1892 Secretary of State. Während des Bürgerkriegs war er General, später wurde er der amerikanischer Minister für Mexiko, Russland und dann Spanien.

Allen Dulles trat in den Diplomatischen Dienst ein und erlebte 1916 – 17 in Ungarn den Beginn des Untergangs der Habsburger mit; anschliessend tat er Dienst in der Schweiz, wo er Informationen darüber sammelte, was hinter der Front in Deutschland, Österreich-Ungarn und auf dem Balkan passierte.

Er war weniger ein Diplomat, dafür mehr Geheimdienstoffizier, schreibt er selbst in der Einleitung zu seinem Buch. Er war für die Pariser Friedenskonferenz 1919 abgestellt und daran beteiligt, die Grenzen für die neue Czecheslowakei zu ziehen. Er war mit den Problemen befasst, die durch die Revolution der Bolschewiken 1917 entstanden waren. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs war er einer der Leute, die die erste Nachkriegsmission in Berlin 1920 einrichteten.

Das Pariser Abkommen

Schon bei der Pariser Friedenskonferenz 1919, auf der die Bedingungen Deutschlands für die Zeit nach dem 1. Weltkrieg festgelegt wurden, kann sich Allen nützlich machen. Denn das Versailler Abkommen, als Resultat dieser Konferenz, beinhaltete eine Klausel, die den Waffenverkauf an Deutschland für illegal erklärte.

Sehr zum Verdruß der mächtigen DuPont Familie (wir erinnern uns – die DuPonts besitzen ein mächtiges Chemieunternehmen, waren Mitbegründer der FED, der AIC und halfen ebenso wie Rothschild-Banken und andere Konzerne dabei, die deutsche Kriegs- und Wirtschaftsmaschinerie so schnell wie möglich wieder aufzubauen). Also übten sie mal schnell Druck aus und siehe da.

Es war Allen Dulles, der ihnen schliesslich die Versicherung geben konnte, daß DuPonts Transaktionen mit Deutschland durchgewinkt werden würden.

In diesen Tagen in Paris, so geht die Legende um, soll auch der Plan zur Gründung des CFR entstanden sein . John W. Foster Dulles, der Bruder des Spions, sollte einer der Gründer sein, auch er war in Paris gewesen. Auch Allen würde irgendwann Mitglied des CFR sein.

Council on Foreign Relations (CFR)

1921 gegründet, erreicht der erlauchte Verein im Jahr 2016 ein biblisches Alter. Zahlreiche amerikanische Politiker, aber auch bekannte Vertreter der unabhängigen Medien, aus Industrie und Wirtschaft gehören ihm an.

Der zuvor im Zusammenhang mit der „Gatekeeper-These“ beschriebene Walter Lippmann war übrigens ebenfalls Mitglied des CFR und Mitverfasser des 14 Punkte Plans für Woodrow Wilson für eine Nachkriegsordnung Deutschlands. Dies geschah 1919 als Mitglied einer Vorläuferorganisation des CFR, die sich einfach nur „The Inquiry“ nannte.

Der CFR ist unbestritten maßgeblich an politischen Entscheidungen beteiligt und beeinflusst die amerikanische Politik nun schon seit beinahe 100 Jahren.

Bild Wiki: John W. Foster Dulles, einflussreiches CFR-Mitglied

Mit den Jahren erlangte der CFR eine herausragende Bedeutung in der amerikanischen Politik. Seit 1952 ist beinahe jeder Präsidentschaftskandidat entweder CFR-Mitglied, ein Freimaurer oder bei Skull&Bones gehirngewaschen.

Die „Sieben Männer“, die Verschwörer von Jeckyll Island und die Verborgene Hand der Rothschilds haben ein Vehikel gefunden, mit dem sie, wie von den Ergebnissen der Carnegie-Studie vorgegeben, Einfluss auf die Außenpolitik nehmen konnten. Christliche Gründe sind hier eher ausgeschlossen.

In einer ca. 1917 von Rockefeller oder J.P. Morgan bezahlten Studie wollte man wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen wären, wenn man die öffentliche Meinung beeinflussen wollte. Das Ergebnis der Studie lautete: Man müsse nur eine gewisse Mindestanzahl der Zeitungen kontrollieren, um landesweit die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Es gibt Stimmen, die behaupten nun, der CFR wäre primär deshalb gegründet worden, um genau dies zu tun – die öffentliche Meinung zu beeinflussen, mit dem Ziel, eigene Interessen durchzusetzen. Konkret hieß das aber schon damals – die Interessen der damals mächtigsten Männer der USA, die sich zu einer Art Kartell zusammengeschlossen hatten, durchzusetzen.

CFR als Tummelplatz der Finanzdynastien

In den 1920ern gründeten Averell Harriman und Robert Lehmann (Skull&Bones, Lehman Brothers) Pan American Airlines und Averell Harriman sass im Aufsichtsrat von 54 Gesellschaften, incl. Mobil Oil. Zu den bedeutendsten Finanzdynastien in Amerika nach dem 1. Weltkrieg zählten – abgesehen von Morgan – die Rockefellers, Kuehn-Loeb&Cie., Dillon Read and Company sowie Brown bros. Harriman.

Gemäß Prof. Quigley waren alle [diese Finanzdynastien] „…im CFR vertreten, zu dessen Gründungsmitgliedern im übrigen auch Paul Warburg gehörte. Ebenso gehörten alle die Insider zu den Gründungsmitgliedern, die das Federal-Reserve-System erschufen und von denen auch viele die bolschewistische Revolution mitfinanzierten.

Hier einige Namen von der Gründerliste des CFR: Jacob Schiff, Averell Harriman, Frank Vanderlipp, Nelson Aldrich, Bernard Baruch, J. P. Morgan, John D. Rockefeller. Sie alle erschufen das CFR als Mittel für ihre Zwecke.“

Leider übt der Council, der nur als Rothschild-Frontorganisation angesehen werden kann, auch heute, im Jahre 2016, noch seinen verheerenden Einfluß auf die öffentliche Meinung aus. Denn es steht zu befürchten, dass sie, die CFR-Leute, auch heute noch ihrer ursprünglichen Aufgabe nachgehen – die öffentliche Meinung zu kontrollieren.

Weiter zu Teil 4 „Das amerikanische Ostküsten-Establishment

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